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Burgdorf diskutiert über einen Lohndeckel fürs Stadtpräsidium

Nachdem mehrere Berner Gemeinden die Löhne ihrer Magistraten mit einer Obergrenze versehen haben, kommt das Thema auch in Burgdorf auf die politische Traktandenliste. Die Grünliberalen haben einen entsprechenden Vorstoss im Köcher.

Geht es nach den Grünliberalen, soll der Lohn der Burgdorfer Stadtpräsidentin oder des Stadtpräsidenten gekürzt werden. Aktuell hat dieses Amt Elisabeth Zäch (SP) inne (im Bid).
Geht es nach den Grünliberalen, soll der Lohn der Burgdorfer Stadtpräsidentin oder des Stadtpräsidenten gekürzt werden. Aktuell hat dieses Amt Elisabeth Zäch (SP) inne (im Bid).
Keystone

Die Burgdorfer Grünliberalen möchten den Lohn der Stadtpräsidentin oder des Stadtpräsidenten um 40'000 Franken pro Jahr auf 195'000 Franken kürzen, wie die Partei am Freitag mitteilte.

Die Partei verweist auf die Stadt Biel, wo das Stimmvolk Anfang Juni einem Lohndeckel für die Stadtregierung zustimmte. Selbst das Stadtpräsidium in Bern sei mittlerweile weniger hoch bezahlt als jenes in Burgdorf, argumentiert die GLP.

Die Grünliberalen wollen bei der nächsten Stadtratssitzung eine dringliche Motion einreichen, denn im November finden in Burgdorf Gesamterneuerungswahlen statt. Die amtierende Stadtpräsidentin, Elisabeth Zäch, tritt nicht mehr an. Sollte das Stadtparlament die Forderung ablehnen will die Partei eine Volksinitiative ins Auge fassen.

SDA/chh

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