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Bibliothekarin nach 50 Jahren entlassen

1968 begann Ursula Käser in der Gemeindebibliothek Rüegsau zu arbeiten. Wenn sie heute dorthin zurückgeht, fühlt sie sich wie ein Fremdkörper.

Leere Gestelle: Ursula Käser konnte ihre Literatur stets in der Bibliothek ausleihen und hat deswegen kaum Bücher zuhause. Foto: Beat Mathys
Leere Gestelle: Ursula Käser konnte ihre Literatur stets in der Bibliothek ausleihen und hat deswegen kaum Bücher zuhause. Foto: Beat Mathys

Als Ursula Käser in der Bibliothek Rüegsau zu arbeiten begann, wurde die Welt auf den Kopf gestellt. Doch davon bekam die damals 21-Jährige kaum etwas mit. «Ich unterrichtete seit einem Jahr Vollzeit an der Primarschule und war damit ausgelastet», erinnert sich Käser an das Jahr 1968. Das Jahr, in dem der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King erschossen wurde oder die sowjetische Armee den Prager Frühling stoppte.

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