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Bald helfen Ampeln gegen Stau

Diese Woche wird beim Autobahnanschluss der verlängerte Beschleunigungsstreifen in Betrieb genommen, danach folgen die Ampeln, die den Verkehr dosieren. Die Massnahmen sollen Staus verhindern.

Sorgen für weniger Stau auf der A1: Die Ampelanlagen bei der Autobahneinfahrt Kirchberg.
Sorgen für weniger Stau auf der A1: Die Ampelanlagen bei der Autobahneinfahrt Kirchberg.
Olaf Nörrenberg
Seit gut einem halben Jahr können die Fahrzeuge die verlängerte Einfahrtsspur in Richtung Bern benutzen.
Seit gut einem halben Jahr können die Fahrzeuge die verlängerte Einfahrtsspur in Richtung Bern benutzen.
zvg/Astra
In Kirchberg ist ein Dosiersystem mit zwei verschiedenen Ampelstandorten im Einsatz. Sobald der Verkehr ein bestimmtes Mass überschreitet, werden zuerst die beiden Zufahrtsrampen von Lyssach und von der Umfahrung Kirchberg her mit einer Ampelanlage geregelt.
In Kirchberg ist ein Dosiersystem mit zwei verschiedenen Ampelstandorten im Einsatz. Sobald der Verkehr ein bestimmtes Mass überschreitet, werden zuerst die beiden Zufahrtsrampen von Lyssach und von der Umfahrung Kirchberg her mit einer Ampelanlage geregelt.
zvg/Astra
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Es ist ein altbekanntes Ärgernis: Der Verkehr läuft zähflüssig, kommt ins Stocken, und zu Spitzenzeiten bilden sich beim Autobahnanschluss in Kirchberg Staus in Fahrtrichtung Bern. Besonders morgens fahren hier viele Fahrzeuge ein. Teilweise sei die Verkehrsmenge auf der Einfahrtsrampe sogar grösser als auf der Normalspur der A1, schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer gestern verschickten Medienmitteilung. Die Fahrzeuge könnten nur schwer einfädeln, es komme zu Ausweich- und Bremsmanövern.

Dem soll Abhilfe geschaffen werden: Zwei Massnahmen gegen die Staubildung stehen nach mehrmonatigen Bauarbeiten kurz vor der Inbetriebnahme. Eine Massnahme sei die Verlängerung der Einfahrtsspur in Richtung Bern. Dadurch werde mehr Raum zum Einfädeln geschaffen, teilt das Astra mit. Die zweite Massnahme sei die Einrichtung einer sogenannten Rampenbewirtschaftung. Diese bestehe aus einem «intelligenten Dosiersystem mit Ampelanlagen, welches die Fahrzeuge geordnet auf den Beschleunigungsstreifen fahren lässt».

Die Inbetriebnahme der Massnahmen erfolge schrittweise, heisst es weiter. In den Nächten vom 8. auf den 9. und vom 9. auf den 10.Oktober sind Markierungsarbeiten sowie die Montage von Leitelementen geplant. Voraussichtlich ab Freitagmorgen werden die Fahrzeuge bereits die verlängerte Einfahrtsspur benutzen können. Am 20. und 21.Oktober beginnt die Testphase der Dosieranlage. In deren Rahmen werden die Einstellungen der Anlage laufend beobachtet und bei Bedarf nachjustiert. Danach erfolgt die definitive Inbetriebnahme.

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