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605’000 Franken für das Räbloch

Eggiwil

Der Regierungsrat hat beschlossen, dass sich der Kanton mit 605’000 Franken an der Entstopfung des Räblochs in der Gemeinde Eggiwil beteiligt.

Seit Jahren ist die Schlucht im Räbloch mit Schwemmholz verstopft.

Seit Jahren ist die Schlucht im Räbloch mit Schwemmholz verstopft.

(Bild: Hans Wüthrich)

Die Emme kann das Räbloch noch immer nicht ungehindert passieren. In der Schlucht stecken seit dem Unwetter, das in Schangnau am 24. Juli 2014 gewütet hat, rund 2500 Kubikmeter Schwemmholz.

Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, muss diese Verklausung aus der Emme entfernt werden. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für diese Arbeiten einen Beitrag von 605’000 Franken bewilligt.

Gemeinden bezahlen mit

Bauherrin ist die Schwellenkorporation Eggiwil. Ihr wurde zugesichert, dass ein grosser Teil der 1,2 Millionen Franken, die das Projekt kosten wird, von Bund und Kanton subventioniert werde.

Von den Restkosten übernimmt die Gemeinde Schangnau 50 Prozent. Denn es besteht die Gefahr, dass bei einem nächsten Hochwasser oberhalb des Räblochs, auf dem Terrain der Schangnauer, ein See entsteht.

Im Bereich des Möglichen liegt auch, dass das verkeilte Schwemmgut abrupt bricht und eine gewaltige Flutwelle ausgelöst wird. Eggiwil trägt deshalb 35 Prozent der Kosten, Signau 10 und Lauperswil 5 Prozent. 

Die Vorarbeiten für die komplexen Arbeiten sollen diesen Herbst beginnen.

sgs

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