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Wo die Knollen den Winter verbringen

Zwei Drittel der Kartoffelernte sind bereits eingefahren. Bis zu 7000 Tonnen Erdäpfel lagern in der Kartoffelhalle der Fenaco-Gruppe in Herzogenbuchsee, ehe sie von der Veredelungsindustrie zu Chips und Pommes frites weiterverarbeitet werden.

Bei der Annahme schaut Leiter Fritz Schär genau hin.  Hohlherzigkeit? Wenn ja,  fliesst das in die Bewertung  des Fuders ein.
Bei der Annahme schaut Leiter Fritz Schär genau hin. Hohlherzigkeit? Wenn ja, fliesst das in die Bewertung des Fuders ein.
Olaf Nörrenberg
Die kleinsten Kartoffeln werden mit einem Quadratmass  geprüft.
Die kleinsten Kartoffeln werden mit einem Quadratmass geprüft.
Olaf Nörrenberg
Sieben Etagen hoch reichen die gestapelten Kartoffelkisten – bis praktisch unter die Hallendecke.
Sieben Etagen hoch reichen die gestapelten Kartoffelkisten – bis praktisch unter die Hallendecke.
Olaf Nörrenberg
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Er halbiert die Kartoffel und runzelt die Stirn. «Eine Hohlherzige», erklärt Fritz Schär und deutet auf die bräunliche Aussparung im Erdapfel. Es ist bei weitem nicht die erste Kartoffel in dieser Saison, deren Qualität den Leiter der Kartoffelannahme nicht überzeugt.

Im Halbstundentakt fahren Landwirte aus dem Oberaargau und darüber hinaus bei der Lagerhalle in Herzogenbuchsee vor, um ihre schweren Anhänger zu entladen: Bis zu 25 Tonnen Kartoffeln pro Stunde bringen sie, etwa 200 Tonnen sinds pro Tag. Schär und seine Kollegen haben bei der Annahme alle Hände voll zu tun. Sie prüfen die angelieferten Bodenfrüchte nach den Anforderungskatalogen der späteren Verarbeiter auf ihre Tauglichkeit als Grundstoff für Pommes frites oder Chips.

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