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Wie aus rohen Kastanien ein beliebtes Dessert wird

Vermicelles, Coupe Nesselrode, Marronimousse: Im Herbst hat das süsse Püree Hochsaison. Andreas Häusl stellt in seinem Kleinstunternehmen in Niederönz bis zu 140 Tonnen davon her. Er ist einer von gerade mal fünf Produzenten in der Schweiz.

Weich gekocht: Marc Güggi nimmt die heissen Kastanien aus dem Kochtopf.
Weich gekocht: Marc Güggi nimmt die heissen Kastanien aus dem Kochtopf.
Olaf Nörrenberg
Von Kastanienmehl sprechen die Hersteller, nachdem die Früchte von einer Maschine zerstampft worden sind.
Von Kastanienmehl sprechen die Hersteller, nachdem die Früchte von einer Maschine zerstampft worden sind.
Olaf Nörrenberg
Der Chef überwacht die Anlage: Andreas Häusl formt mit der Abpackmaschine die Maronenpüree-Würste.
Der Chef überwacht die Anlage: Andreas Häusl formt mit der Abpackmaschine die Maronenpüree-Würste.
Olaf Nörrenberg
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Im Raum riecht es nicht unangenehm, aber ungewohnt. Erdig und nussig – und sehr aromatisch. Der Geruch stammt von den Edelkastanien, die hier zu Vermicelles verarbeitet werden. Hier – das ist in einem umgebauten Bauernhaus in Niederönz. Nur eine Tafel mit der Aufschrift «Vermicelles Brand» weist auf die Produktionsräume hin. In ihrem Innern ist es eng. Den Raum beherrschen Maschinen, mit deren Hilfe die verschiedenen Arbeitsschritte von der Kastanie bis hin zur verpackten Vermicelleswurst ausgeführt werden.

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