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Von der Ilfis geht grössere Gefahr aus als angenommen

Eine neue hydrologische Studie fürs Einzugsgebiet der Ilfis zeigt, dass dieses Flüsschen bei Unwettern mehr Wasser führen kann als bisher angenommen.

Die Gefahrenkarte Ilfis muss neu angepasst werden.
Die Gefahrenkarte Ilfis muss neu angepasst werden.
Thomas Peter

Die fünf betroffenen Gemeinden Langnau, Signau, Trub, Trubschachen und Lauperswil haben deshalb die Gefahrenkarte Ilfis angepasst.

Gemäss der neuen Karte liegen nun weite Teile des Talbodens entlang der Ilfis im Gefahrenbereich, wie einer Mitteilung des Langnauer Gemeinderats vom Dienstag zu entnehmen ist. Der bisherigen Gefahrenkarte Ilfis aus dem Jahr 2001 lagen noch Abflusswerte zu Grunde, die überholt sind.

Um festzuhalten, welche Sicherheitsmängel in welcher Reihenfolge angepackt werden müssen, will der Langnauer Gemeinderat nun ein Hochwasserschutzkonzept ausarbeiten lassen. Es soll auch eine Prioritätenliste enthalten und aufzeigen, welche baulichen Massnahmen sich eignen.

Auch zu den Kosten soll das Konzept Aussagen machen. Der Langnauer Gemeinderat würde es gern zusammen mit den vier anderen betroffenen Gemeinden erarbeiten, wie Langnaus Bauverwalter Oliver Mischler auf Anfrage sagte.

Die neue Gefahrenkarte Ilfis ist zurzeit erst für die Behörden und die Verwaltung verbindlich, für Grundbesitzer noch nicht. Das Recht verlangt aber, dass die Zonenpläne auf die Gefahrenkarten abgestimmt werden. Die Gemeinde Langnau will das im kommenden Jahr tun.

«Dieser Schritt bedingt zu gegebener Zeit eine öffentliche Auflage mit Einsprachemöglichkeit für die betroffenen Liegenschaftsbesitzer und -besitzerinnen», schreibt der Gemeinderat. Er denkt auch an eine öffentliche Informationsveranstaltung.

SDA/mas

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