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Vom Kohlenkeller zur Käferkultur

Catherine und Andreas Steiner wollten eigentlich bloss den Keller ihres Hauses für Übungszwecke ausbauen. In den vergangenen zehn Jahren aber wurde daraus eine Kulturinstitution.

Musiker schätzen die Atmosphäre im Keller ihres Hauses an der Sternenstrasse: Catherine und Andreas Steiner führen den Chäferchäuer gemeinsam. Sie ist primär für die Künstlerbetreuung zuständig.
Musiker schätzen die Atmosphäre im Keller ihres Hauses an der Sternenstrasse: Catherine und Andreas Steiner führen den Chäferchäuer gemeinsam. Sie ist primär für die Künstlerbetreuung zuständig.
Thomas Peter

Es muss jetzt wohl einfach sein, dachte sich Andreas Steiner. Da wohnte er noch in Interlaken, an schönster Lage direkt an der Kanalpromenade, pendelte aber nach Langenthal, um hier als Lehrer an der Berufsfachschule zu unterrichten. Als damals aus dem «Käferhaus» in Familienbesitz gleich zwei Mieter auszogen, hätten er und seine Frau Catherine «die Vernunft walten lassen», sagt der gebürtige Buchser rückblickend. Sie zogen zurück in sein Heimatdorf, ins «Käferhaus». Das frühere Bauernhaus aus dem 16.Jahrhundert hat seinen Namen von Paul Born, den man hier als «Käferdoktor» kannte. Bis 1928 lebte der Direktor der Seidenbandmanufaktur auf diesem Grundstück und erforschte da in seiner Freizeit das Leben und Wirken verschiedenster Laufkäfer. Die Erkenntnisse des Ehrendoktors der Uni Bern waren bahnbrechend.

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