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Vom Alltag (noch) keine Spur

Der Brand letzte Woche in Herzogenbuchsee hat tiefe Spuren hinterlassen – nicht nur am Gebäude selbst. Die Wohnungen zweier Hausteile an der Fabrikstrasse stehen leer, ihre Bewohner sind auswärts untergebracht.

Ein Notdach bedeckt das Gerippe des Dachstocks über der Wohnung im dritten Stock, in der das Feuer ausbrach. Hausmeister Certin Pamuk lassen die Erinnerungen an die Brandnacht letzte Woche, die einen Schwerverletzten forderte, nicht los.
Ein Notdach bedeckt das Gerippe des Dachstocks über der Wohnung im dritten Stock, in der das Feuer ausbrach. Hausmeister Certin Pamuk lassen die Erinnerungen an die Brandnacht letzte Woche, die einen Schwerverletzten forderte, nicht los.
Marcel Bieri

Wer die Brandnacht in Herzogenbuchsee vor einer Woche hautnah miterlebt hat, erzählt heute noch mit Grauen davon. Unglaublich schnell griffen die Flammen von der Wohnung im dritten Stock der Fabrikstrasse 9b auf das Dach und darüber hinweg auf den angrenzenden Hausteil 9a über, wie Augenzeugen erzählen. Eine Nachbarin aus dem Haus gegenüber bringt die Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf. «Es beschäftigt und deprimiert mich», sagt die Alleinstehende – heute mehr als direkt danach. Zumal sie heute vom Küchenfenster aus an ein unbelebtes Reihenhaus blickt.

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