Viele Passagiere blieben in Burgdorf sitzen

Burgdorf

Am Montagmorgen ging auf der SBB-Strecke Burgdorf – Bern teilweise nichts mehr. Der Grund: Eine S-Bahn hatte bei Schönbühl die Fahrleitung beschädigt.

Am Montagmorgen sorgte eine Fahrleitungsstörung für Probleme im Bahnverkehr zwischen Burgdorf und Schönbühl.

Am Montagmorgen sorgte eine Fahrleitungsstörung für Probleme im Bahnverkehr zwischen Burgdorf und Schönbühl.

(Bild: Olaf Nörrenberg)

Urs Egli

Für viele Bahnpassagiere war Burgdorf oder Bern am Montagmorgen Endstation. Von 9.30 bis 11 Uhr war die Bahnstrecke zwischen Burgdorf und Schönbühl gänzlich gesperrt, ab 11 Uhr konnten die Züge wenigstens wieder einspurig verkehren.

Der Grund: In der Region Schönbühl hatte eine S-Bahn die Fahrleitung beschädigt. Der schadhafte Zug musste abgeschleppt werden. Weil die Wagen noch im Perronbereich gewesen seien, hätten die Passagiere der blockierten S-Bahn ohne Probleme aussteigen können, sagte SBB-Sprecherin Franziska Frey auf Anfrage.

Von der Streckensperrung waren primär die S4 und die S44 betroffen. Die Passagiere der S4 mussten zwischen Schönbühl und Burgdorf, jene der S44 zwischen Bern und Burgdorf mit Bussen befördert werden. Die Interregio- und Regioexpress-Züge von Bern nach Olten fielen bis 14.15 Uhr zwischen Bern und Burgdorf aus.

Von der Störung nicht beeinträchtigt waren die Züge, die auf der Neubaustrecke verkehrten. Warum der Stromabnehmer der S-Bahn die Fahrleitung beschädigte, sei noch nicht bekannt, erklärte Frey.

Berner Zeitung

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