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«Sitzen im selben Emmentaler-Boot»

Dass sich die Bauern über den tiefen Milchpreis aufregen, versteht Kurt Nüesch. Ihre Kritik an der Emmentaler Schaukäserei relativiert der Präsident aber.

Kurt Nüesch beschwichtigt. Er verstehe den Frust der Bauern über den tiefen Milchpreis, doch die Schaukäserei habe gar keine andere Wahl, als den Druck aus dem Emmentaler-Markt weiterzugeben.
Kurt Nüesch beschwichtigt. Er verstehe den Frust der Bauern über den tiefen Milchpreis, doch die Schaukäserei habe gar keine andere Wahl, als den Druck aus dem Emmentaler-Markt weiterzugeben.
Iris Andermatt

Der Vertrag sei von den Milchlieferanten «vorsorglich» und «im Einvernehmen» auf Ende Jahr gekündigt worden. Kurt Nüesch betont es mit Nachdruck, und er fügt gleich an: Nun biete sich beiden Seiten die Gelegenheit, Alternativen zu prüfen.

Mit diesen Sätzen reagiert Verwaltungsratspräsident Nüesch auf die Kritik, die am Wochenende auf die Verantwortlichen der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern niedergeprasselt ist. In Worte gefasst hat sie die Käsereigenossenschaft Affoltern-Ausserhof an ihrer Hauptversammlung. Die 14 anwesenden Produzenten klagten darüber, dass das Vertrauen in die Chefetage der Schaukäserei hin sei. Und vor allem, dass der Preis, der ihnen die Schaukäserei für die Milch zahle, mittlerweile viel zu tief sei – zumal die Kollegen rundherum bei anderen Abnehmern nach wie vor mehr lösen könnten.

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