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Schwingfest ohne Gripen

Es gibt Mitglieder im Organisationskomitee des Eidgenössischen Schwingfestes, die Freude hätten, wenn ein Gripen auf dem Festgelände stehen würde.

Keine Präsenz am Eidgenössischen: Die Gripen des schwedischen Rüstungskonzerns Saab.
Keine Präsenz am Eidgenössischen: Die Gripen des schwedischen Rüstungskonzerns Saab.
Keystone

Das hätte die Herzen vieler Fliegerfans sicher höherschlagen lassen, wenn sie auf dem Festgelände des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes (Esaf) in Burgdorf einen Gripen hätten bestaunen können. Es hätte aber auch aus politischen Gründen die Herzen vieler höherschlagen lassen, wenn auch nicht nur vor Freude. Deshalb habe das Präsidium des Organisationskomitees laut SVP-Nationalrat Andreas Aebi denn auch von Beginn weg mit einem «klaren Nein» reagiert, als der schwedische Rüstungskonzern Saab mit den Schwingfestorganisatoren Kontakt aufnahm. Das berichtet «Der Bund» in seiner gestrigen Ausgabe. Doch zum Zeitpunkt, als das Präsidium seinen Entscheid fällte, habe Saab seine Anfrage bereits zurückgezogen gehabt, sagt Esaf-Sprecher Raphael Wild gegenüber dieser Zeitung.

Das Thema Gripen war also vom Tisch, bevor es ernsthaft diskutiert worden war – eigentlich. Im zwölfköpfigen Steuerungsausschuss wurde es allerdings einmal aufgegriffen. Mit einem Wiedererwägungsgesuch wollten Mitglieder gemäss «Der Bund» letzthin erreichen, dass der Gripen doch noch ausgestellt werde. Doch es bleibt dabei, das Kampfflugzeug kommt nicht nach Burgdorf. «Schwingen verträgt sich nicht mit Politik», liess sich Wild im «Bund» zitieren. Streit sei deswegen im Organisationskomitee keiner entstanden, versichert er gegenüber dieser Zeitung. «Der Entscheid wird akzeptiert.»

Berner Zeitung/sgs

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