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Randständige können bleiben

Die Stadt Burgdorf verzichtet darauf, die 10 bis 15 Alkis, die sich praktisch dauernd in der Unterstadt herumtreiben, polizeilich aus ihrem Revier zu vertreiben. Grund: die Randständigen sind nach Ansicht des Gemeinderates sehr anständig.

Ein Alkistübli war für den Burgdorfer Gemeinderat bisher «kein Thema». Das sagte Gemeinderätin Beatrix Rechner gestern auf Anfrage. Doch die Sicherheits- und die Sozialdirektion würden über ein Konzept nachdenken, mit dem den rund 15 Alkis, die sich regelmässig in der Unterstadt aufhalten, geholfen werden könne. Resultate liegen laut Rechner noch nicht vor.

Am Montag wird das Thema «Randständige» im Stadtrat behandelt. Christine Jost von den Jungfreisinnigen wollte vom Gemeinderat wissen, ob er gegen die Alkis im Entenpark und im Bahnhofbereich etwas zu unternehmen gedenke – und wenn ja, was. Beatrix Rechner nimmt gegenüber der Berner Zeitung BZ die Antwort der Exekutive vorweg: Die Randständigen seien «grundsätzlich anständig» und würden nur höchst selten gegen Gesetze verstossen. Auch Abfall hinterlassen sie laut Rechner kaum. Deshalb sehe der Rat keinen Grund, die Szene mit Hilfe der Polizei von ihren Stammplätzen zu vertreiben.

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