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Nach der Aare bevölkern die Biber jetzt die Nebenflüsse

Die Lotzwiler Nagerfamilie ist nur eine von mehreren Biberkolonien in der Region. Die Tiere breiten sich seit ihrer Rückkehr Ende der Neunzigerjahre immer mehr aus. Vor allem die Aarezuflüsse werden in Beschlag genommen.

Ein Drahtgitter im Uferdamm soll dafür sorgen, dass die Biber an der Langete künftig nicht mehr durchgehend Löcher in den Erdwall graben können. Dadurch soll auch der Hochwasserschutz wieder gewährleistet sein.
Ein Drahtgitter im Uferdamm soll dafür sorgen, dass die Biber an der Langete künftig nicht mehr durchgehend Löcher in den Erdwall graben können. Dadurch soll auch der Hochwasserschutz wieder gewährleistet sein.
Patrick Jordi
Die Tiere: Ein Biber von dieser Art hat sich in Koppigen angesiedelt.  Das Bild wurde an der Gürbe in der Gemeinde Kehrsatz aufgenommen. Vorne ein Alttier, hinten ein drei  bis vier Monate altes Junges.
Die Tiere: Ein Biber von dieser Art hat sich in Koppigen angesiedelt. Das Bild wurde an der Gürbe in der Gemeinde Kehrsatz aufgenommen. Vorne ein Alttier, hinten ein drei bis vier Monate altes Junges.
zvg/Biberfachstelle
Auf dem Vormarsch: Im Oberaargau gibts immer mehr Biber.
Auf dem Vormarsch: Im Oberaargau gibts immer mehr Biber.
Urs Trösch/zvg
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Lange Zeit galten die Biber hierzulande als ausgerottet. Vor rund 60 Jahren dann wurden erste Tiere in der Ost- und Westschweiz wieder angesiedelt. Seither ist der Biber im Mittelland auf dem Vormarsch. Im Oberaargau liess er sich Ende der Neunzigerjahre an der Aare nieder. Zuerst in Wangen an der Aare, dann auch bei Aarwangen und Schwarzhäusern. Doch mittlerweile wurde es dem Biber entlang der Aare zu eng. Seit einigen Jahren weichen die Nagetiere auf die Aarezuflüsse aus und bevölkern diese zusehends.

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