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Migrol lässt geplanten Tankstellenshop fallen

Fast zwei Jahre dauerte es, bis die Migrol AG die Bewilligung erhielt, in Niederbipp einen Tankstellenshop zu bauen. Jetzt verzichtet sie auf diesen und beschränkt sich auf eine Sanierung der bestehenden Tankstelle.

Mehr als vier Jahre nach dem Gesamtbauentscheid hat die Migrol eine Projektänderung eingereicht. Daraus geht hervor, dass der Tankstellenbetreiber auf den Bau des Shops verzichtet (Symbolbild).
Mehr als vier Jahre nach dem Gesamtbauentscheid hat die Migrol eine Projektänderung eingereicht. Daraus geht hervor, dass der Tankstellenbetreiber auf den Bau des Shops verzichtet (Symbolbild).
hrh

Das Projekt geht zurück ins Jahr 2009: Der Mineralölkonzern Migrol machte damals die Pläne publik, seine Tankstelle an der Buchlistrasse in Niederbipp mit einem 120 Quadratmeter grossen Shop erweitern zu wollen. Wie diese Zeitung damals berichtete, hätte das Vorhaben das Unternehmen rund zwei Millionen Franken gekostet. Das Projekt weckte jedoch Widerstand: Neun Einsprachen sowie eine Petition gingen ein. Für Aufsehen sorgte vor allem auch die neunjährige Alicia Oetterli. Die Drittklässlerin aus Niederbipp schrieb in einem Brief an Migrol, wie enttäuscht sie sei, dass ihre Spielwiese dem Tankstellenshop weichen solle.

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