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Langenthaler Securitas-Mord kommt vor Bundesgericht

Der Mord an einem Securitaswächter von 1999 in Langenthal muss jetzt auch noch vom Bundesgericht beurteilt werden.

Das war im November 2010 vor dem Gericht in Aarwangen: Präsident Fritz Aebi (Mitte) nimmt den Angeklagten ins Kreuzverhör.
Das war im November 2010 vor dem Gericht in Aarwangen: Präsident Fritz Aebi (Mitte) nimmt den Angeklagten ins Kreuzverhör.
Matthias Schneeberger

Vor Obergericht ist der Securitas-Mörder letzten Oktober abgeblitzt. Schlimmer noch: Das Gericht erhöhte seine Freiheitsstrafe auf 18 Jahre. Doch der heute 45-jährige Kosovare gibt nicht auf: Jetzt zieht er seinen Fall vor Bundesgericht. Das hat heute Donnerstag sein Pflichtverteidiger Oliver Gafner (Langenthal) bestätigt. Kommentieren mochte er diesen Schritt aber nicht weiter. Doch es ist bekannt, dass sein Mandant die Qualifikation seiner Tat als «Mord» nicht akzeptieren kann. Deshalb hatte Gafner bereits vor Obergericht auf eventualvorsätzliche Tötung plädiert – erfolglos. Jetzt muss also auch das Bundesgericht den Fall nochmals aufrollen. Sein Urteil dürfte erfahrungsgemäss in einigen Monaten zu erwarten sein.Zweiter Täter immernoch flüchtig

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