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Kronprinz Rappa verpasste seine Krönung knapp

Der frei werdende Sitz im Burgdorfer Gemeinderat würde an Francesco Rappa (BDP) gehen, das schien so gut wie sicher. Er wurde herb enttäuscht – und trug es bereits am Tag danach mit Fassung.

Als BDP-Kandidatenpaar liessen sich Francesco Rappa und Charlotte Gübeli für den Wahlprospekt auf einem Tandem abbilden, er vorne, sie hinten.Die Wahlen vorgestern kehrten das Bild um: sie vorne, er hinten.
Als BDP-Kandidatenpaar liessen sich Francesco Rappa und Charlotte Gübeli für den Wahlprospekt auf einem Tandem abbilden, er vorne, sie hinten.Die Wahlen vorgestern kehrten das Bild um: sie vorne, er hinten.
zvg

Für Francesco Rappa lag alles bereit. Der Gemeinderatssitz seiner Parteikollegin, der BDP-Frau Beatrix Rechner, war wegen Amtszeitbeschränkung neu zu besetzen. Rappa war von seiner Partei zum Kandidaten erkoren worden. Dass er den Sitz an den vorgestrigen Wahlen dann auch wirklich holen würde, schien nur noch Formsache zu sein. Immerhin konnte er mit einem beachtlichen Leistungsausweis aufwarten. So war er vor vier Jahren als Stapi-Kandidat der Bürgerlichen gegen Elisabeth Zäch von der SP angetreten. Er unterlag seiner politisch erfahrenen Rivalin zwar, schaffte es aber als Neuling, respektable 2000 Stimmen auf sich zu vereinen. Kurz darauf glückte ihm als Präsident des Kandidaturkomitees Schwingfest 2013 ein geradezu spektakulärer Coup: Er sorgte dafür, dass der Grossanlass nicht in Thun – das eigentlich an der Reihe gewesen wäre –, sondern in Burgdorf stattfinden wird. Engagement schliesslich zeigte er auch bei der vielfach begrüssten Neugestaltung der Verkehrsordnung in der Oberstadt.

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