Zum Hauptinhalt springen

Kein Geld für Kultur im Emmental

Ersigen unterstützt lieber Berner und Solothurner als Burgdorfer und Langnauer Kulturinstitutionen. Trub ehrt heimisches Schaffen.

Der Verein Region Emmental, in dem 18 Gemeinden zusammengeschlossen sind, will sechs Kulturinstitutionen mit überregionaler Ausstrahlung in Burgdorf und Langnau unterstützen. Die Gemeinde Ersigen, die dafür mit 4900 Franken pro Jahr zur Kasse gebeten würde, mag bei diesem Vorhaben nicht mitmachen. Im kulturellen Bereich mache es «keinen Sinn, auf regionalpolitische Interessen Rücksicht zu nehmen», teilt der Rat mit.

Wenn schon, beteilige sich Ersigen am Kulturschaffen in Bern und Solothurn, sagt Gemeindeschreiber Thomas Balsiger. Denn «in diesen Städten ist das Angebot wesentlich vielfältiger als in Burgdorf und Langnau».

«Keine Querulanten»

Es gehe nicht darum, dass sich die Gemeinde grundsätzlich gegen einen Kulturbatzen wehre, sagte Balsiger weiter. «Wir sind keine Querulanten.» Aber wenn die Region Emmental schon eine Vernehmlassung zum Thema durchführe, gebe man ihr auch eine ehrliche Antwort.

Trub zahlt mit

Eine andere Haltung als Ersigen vertritt Trub. «Der Gemeinderat unterstützt das Kulturförderungsmodell mit dem vorgeschlagenen Finanzierungsschlüssel», teilt die Behörde mit. Das Grundlagenpapier des Vereins Region Emmental geht für Trub von einer Beteiligung von 3.40 Franken pro Kopf der Wohnbevölkerung aus.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch