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Katharina Hofer wieder Präsidentin

Nach ihrem Topresultat an den Wiedlisbacher Gemeindewahlen ist klar: Katharina Hofer (SVP) übernimmt erneut das Präsidium.

An der kleinen Feier nach den Wiedlisbacher Wahlen gabs nicht viel zu bereden. Die fünf Parteien waren sich schnell einig: Die bisherige Gemeindepräsidentin Katharina Hofer (SVP) soll das höchste Amt wieder übernehmen.

Auch Gegner anerkennen sie

Weder die FDP noch die BDP, die beide ähnliche Wähleranteile erzielten, machen der SVP und ihrer Kandidatin das Gemeindepräsidium streitig. «Ich sehe da keinen Handlungsbedarf», meint Andreas Ingold von der FDP, der hinter Hofer die zweithöchste Stimmenzahl erreichte. Und auch die erstmals angetretene BDP (sie holte zwei Sitze) will nicht am Stuhl der Präsidentin rütteln. «Sie führt das Amt souverän», lobt BDP-Chef Theodor Brogle. «Dafür spricht ja auch ihr überzeugendes Resultat.»

Wieder am meisten Stimmen

Dass Katharina Hofer (54), wie schon vor vier Jahren, wieder die höchste Stimmenzahl erzielen würde, konnte nicht unbedingt erwartet werden. Denn vor den diesjährigen Wahlen hatten gleich mehrere Ereignisse das Städtli erschüttert. Und dabei hinterliessen Gemeinderat und Verwaltung nicht immer den besten Eindruck. So wurde beim Versand des Wahlmaterials der Kandidat der erstmals kandidierenden Grünliberalen vergessen – und ein Nachversand nötig (vgl. Infobox). Noch dicker kams kurz vor den Wahlen: Da musste der Gemeinderat – die Gerüchteküche brodelte bereits – eingestehen, dass das Altstadtfestival mit einem Defizit von fast 60'000 Franken abschloss.

Ehrlichkeit honoriert

Doch dies alles konnte die Gemeindepräsidentin nicht schwächen. Im Gegenteil: Mit der späten, aber offensiven Information zum Festivalflop scheint sie sogar gepunktet zu haben. Zumal nicht sie, sondern ihr SVP-Gemeinderatskollege Beat Berchten als OK-Chef in der Hauptverantwortung steht.

Katharina Hofer will diesen «Riesenfehler» nicht schönreden. «Deshalb war es uns im Gemeinderat wichtig, noch vor den Wahlen ehrlich darüber zu informieren.» Ihr Spitzenresultat wertet sie denn auch als Vertrauensbeweis. «Und der motiviert mich, es die nächsten vier Jahre möglichst noch besser zu machen.»

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