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«Im Eishockey gilt die Nulltoleranz»

Christoph Vögeli, Sicherheitsverantwortlicher des Eishockeyverbandes, wehrt sich gegen Vorwürfe, im Eishockey würden gegen Fans willkürliche Urteile gefällt. Das behauptet die Anwältin der Langnau-Fans, im März bestraft wurden.

Wenns um Pyrotechnik geht, verstehen die Eishockeyklubs keinen Spass: Die Fans werden härter bestraft als im Fussball. Das bekamen auch Langnau-Anhänger zu spüren (Symbolbild).
Wenns um Pyrotechnik geht, verstehen die Eishockeyklubs keinen Spass: Die Fans werden härter bestraft als im Fussball. Das bekamen auch Langnau-Anhänger zu spüren (Symbolbild).
Walter Pfäffli

Es waren deutliche Worte, die Anwältin Manuela Schiller letzte Woche gegenüber dieser Zeitung brauchte: «Im Eishockey herrscht Willkür», sagte sie unter anderem. Damit meinte sie das Strafmass für Fans, die Pyrotechnik abbrennen oder auf andere Weise die Stadionordnung der Klubs verletzen. Schiller kritisierte zudem, dass die Eishockeyvereine im Kampf gegen Hooliganismus deutlich schlechter organisiert seien, als dies im Fussball der Fall sei. Nicht zuletzt ist es für die Zürcher Anwältin unverständlich, dass sich Eishockeyfans an keine Ombudsstelle wenden können, währenddem es eine solche im Fussball längst gibt. «Es ist unfair, dass ein Fussballfan die Möglichkeit hat, sich zu erklären und zu wehren, ein Eishockeyfan aber nicht.» Manuela Schiller vertritt jene 15 Fans der SCL Tigers, die Ende März vor einem Auswärtsspiel in Rapperswil mit einem Stadionverbot belegt wurden. Einige dieser Anhänger beteuern, nichts Unrechtes getan zu haben und erhoben gegen das Stadionverbot Einsprache. Diese ist immer noch hängig.

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