«Ich sehe mich im Modelbusiness»

Langenthal

Selina-Mabel Arnold hat es unter die zwölf Miss-Bern-Finalistinnen geschafft. Ob Fotoshooting oder Catwalk – die 17-jährige Langenthalerin hat bereits Erfahrungen in der Modelwelt gesammelt.

Selina-Mabel Arnold: «Für mich spielt bei Misswahlen die Persönlichkeit eine grosse Rolle. Zu einem guten Model gehört, sich selbst treu zu bleiben.»

Selina-Mabel Arnold: «Für mich spielt bei Misswahlen die Persönlichkeit eine grosse Rolle. Zu einem guten Model gehört, sich selbst treu zu bleiben.»

(Bild: zvg)

Selina-Mabel Arnold ist ihrem Traum vom Missenkrönchen vor kurzem einen Schritt nähergekommen. Die Langenthalerin hat sich gegen über 100 weitere Bewerberinnen durchgesetzt und ist jetzt eine von zwölf Finalistinnen um den Titel als Miss Bern. Bis zum Final am 24.Mai stehen Lauftrainings und Modeshows auf dem Programm. Arnold pendelt zwischen Vevey, wo sie gerade ein Au-pair-Jahr absolviert, und der grössten Oberaargauer Gemeinde. Trotz ihrem gedrängten Terminkalender trifft man die 17-Jährige im Imbiss Dogidog in Langenthal. Einer ihrer Lieblingsecken, wie sie verrät. Im Interview mit dieser Zeitung spricht sie über ihre Zukunftsträume auf dem Catwalk und dem Zickenterror unter Models.

Was motiviert Sie, um den Titel als schönste Bernerin zu kämpfen?Selina-Mabel Arnold: Mir gefällt das Modeln und der Auftritt vor der Kamera. Da ich bereits bei einer Modelagentur unter Vertrag bin, konnte ich schon einige Erfahrungen im Modelbusiness sammeln. Ausserdem möchte ich für die Bernerinnen und Berner als Vorbild dienen. Das kann ich anhand meiner starken Persönlichkeit. Bei Entscheidungen wäge ich genau ab, ich handle selten unüberlegt.

Wie sind Sie zum aktuellen Modeljob gekommen? Ich habe mich selber bei der Agentur beworben. Ich wollte es einfach ausprobieren und habe gemerkt: Der Job ist mein Traum. Bis jetzt durfte ich zweimal an Modeshows über den Catwalk laufen und für Shootings vor der Kamera posieren. Von diesen Erfahrungen kann ich jetzt bei der Miss-Bern-Wahl profitieren.

Teilnehmerinnen an Misswahlen werden oft als oberflächliche Modepüppchen abgestempelt. Was sagen Sie dazu? (Lacht) Ja, solche Mädchen gibt es schon. Doch ich denke, diese steigern sich in etwas rein. Für mich spielt die Persönlichkeit eine grosse Rolle. Zu einem guten Model gehört auch, dass sie sich selbst treu bleibt.

Zwölf Finalistinnen – und jede will die Schönste sein. Herrscht auch mal Zickenterror? Nein, zum Glück nicht. Das Klima ist überhaupt nicht so, wie es in den Modelshows im Fernsehen dargestellt wird. Dramen und Tränen gibt es hier nicht. Im Gegenteil, meine Mitstreiterinnen sind für mich eher so was wie eine zweite Familie.

Kommt es vor, dass Sie auch ungeschminkt das Haus verlassen? Klar, ich gehe jeden Tag ungeschminkt aus dem Haus. Das wird auch weiterhin so bleiben.

Haben Sie manchmal Angst vor dem Rampenlicht? Angst habe ich keine, höchstens Nervosität. Doch sobald der Vorhang aufgeht, vergisst du all die Zuschauer. Mit der Kamera habe ich keine Probleme, sie ist eher so etwas wie ein Freund.

Was hebt Sie von den anderen Mädchen ab? Ich bin rundum zufrieden mit mir und meinem Aussehen. Mein grosses Selbstwertgefühl gehört seit je zu mir. Es hat mir bereits in diversen Lebenslagen geholfen.

Gibt es denn etwas, das Sie an sich nicht mögen? Nein, ehrlich gesagt nicht (lacht). Ich würde nichts an mir verändern wollen. Von Schönheits-OPs halte ich nichts.

Wo sehen Sie sich in Zukunft? Ich sehe meine Zukunft im Modelbusiness und werde alles auf diese Karte setzen. Bevor ich als Model durchstarte, möchte ich noch die Handelsschule absolvieren.

Berner Zeitung

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