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Heizzentrale wurde bewilligt

Der Oberaargauer Regierungsstatthalter gibt grünes Licht für den Einbau einer Heizzentrale für den Wärmeverbund Huttwil. Die Baubewilligung ist mit Auflagen verknüpft.

Die Heizzentrale für den Wärmeverbund seiner Gemeinde wurde bewilligt: Hansjörg Muralt, Gemeinderatspräsident.
Die Heizzentrale für den Wärmeverbund seiner Gemeinde wurde bewilligt: Hansjörg Muralt, Gemeinderatspräsident.

Die Renercon Anlagen AG aus Knonau plant für den Wärmeverbund Huttwil den Einbau einer Heizzentrale im Untergeschoss einer Liegenschaft an der Langenthalstrasse in Huttwil.

Gegen das Bauvorhaben gingen sieben Einzeleinsprachen, eine Kollektiveinsprache sowie zwei Rechtsverwahrungen ein, wie aus einer Pressemitteilung des Statthalteramtes vom Montag hervorgeht. Die Einsprecher befürchteten insbesondere, die Anlage verursache Lärm, Rauch, Feinstaub und Mehrverkehr. Bestritten wurde auch die Zonenkonformität des Vorhabens.

30 Tage Zeit

Der Statthalter begründete die Einsprachen als öffentlich-rechtlich unbegründet. Er stützt sich auf einen Fachbericht des Berner Wirtschaftsamtes beco, wonach das Vorhaben mit Auflagen bewilligt werden könne. Das Strasseninspektorat beurteile das Vorhaben mit Auflagen ebenfalls als bewilligungsfähig, kommt der Statthalter zum Schluss.

Auch das Gemeindebaureglement lässt nach Ansicht des Statthalters den Bau einer solchen Anlage in der betroffenen Zone zu, soweit die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden. Gegen den Gesamtbauentscheid kann bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion innert 30 Tagen Beschwerde erhoben werden.

Rote Köpfe

Der Wärmeverbund in Huttwil sorgt in der Gemeinde seit geraumer Zeit für rote Köpfe. Umstritten ist nicht der Wärmeverbund selbst, sondern die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an der entsprechenden Gesellschaft. Kritik übt insbesondere eine Bürgergruppe mit dem Namen «Huttwil wohin».

Die kontroversen Diskussionen führten dazu, dass sich der Gemeinderat vom Verwaltungsratspräsidenten der Industriellen Betriebe Huttwil trennen will. Dieser hatte sich in der Bürgergruppe engagiert.

SDA/cla

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