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Fast alle Lauperswiler Realschüler finden eine gute Lehrstelle

Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer bricht eine Lanze für die Realschulen. Diese Ausbildung bereite ideal auf gute Berufslehren vor und führe nicht in eine Sackgasse. Von der Quotenbolzerei bei den Sekübertritten hält Wittwer nichts.

Die Zufälligkeit des Sekübertritts wurde bereits 2008 im Grossen Rat diskutiert: Roland Näf (SP, Muri) kritisierte die Selektion schon damals.
Die Zufälligkeit des Sekübertritts wurde bereits 2008 im Grossen Rat diskutiert: Roland Näf (SP, Muri) kritisierte die Selektion schon damals.
Andreas Blatter
Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer  erkennt keinen Handlungsbedarf: Seine Realschüler erreichen ein gutes Leistungsniveau.
Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer erkennt keinen Handlungsbedarf: Seine Realschüler erreichen ein gutes Leistungsniveau.
Hans Wüthrich
Bernhard Pulver, Bildungsdirektor des Kantons Bern.
Bernhard Pulver, Bildungsdirektor des Kantons Bern.
Stefan Anderegg
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In Lauperswil im Emmental schaffen vier von zehn Primarschülerinnen und Primarschüler den Sprung in die Sekundarschule. Die sogenannte Sekübertrittsquote betrug in den Jahren 2009 bis 2011 44 Prozent, in der Berner Agglomerationsgemeinde Muri waren es 77 Prozent. Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. «Mit der Sekübertrittsquote sind wir stets etwas unterdurchschnittlich, aber wir stehen dazu», sagt Wittwer. Mühe habe er hingegen, wenn das obere Emmental deswegen in die Schlagzeilen gerate. Fakt sei, dass die Realschulen im Oberemmental ein gutes Niveau hätten. Dies könne mit gesamtschweizerisch vergleichbaren Leistungstests bewiesen werden.

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