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«Ein zäher Sonderling, der sich anpassen kann»

Der Feldahorn ist zum Baum des Jahres 2015 gekürt worden. Den «kleinen Bruder» von Bergahorn und Spitzahorn findet man im Oberaargau vor allem am Jura und an der Aare.

Einige stattliche Feldahorne stehen auf den Weiden im Oberaargauer Jura, beispielsweise am Stierenberg.
Einige stattliche Feldahorne stehen auf den Weiden im Oberaargauer Jura, beispielsweise am Stierenberg.
Berty Anliker

Das Kuratorium Baum des Jahres in Deutschland hat für 2015 den Feldahorn ausgewählt. Mit der Wahl wollte das Gremium einer eher zierlichen Baumart, die oft übersehen werde, mehr Beachtung verschaffen.

Der Feldahorn (Acer campestre) bildet zusammen mit Bergahorn und Spitzahorn das Trio der wichtigsten Ahornarten Mitteleuropas. Er wird oft als der «kleine Bruder» der beiden anderen bezeichnet. In der Rangliste der häufigsten Bäume der Schweiz steht er nicht vorne. Gemäss den Landesforstinventaren sind nur 0,2 Prozent oder gut eine Million von insgesamt rund fünfhundert Millionen Bäumen Feldahorne.

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