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Der Spargelpionier hat alle Hände voll zu tun

Auf kaum einer Speisekarte fehlen derzeit die typischen Frühlingsboten: Bei Bauer Markus Röthlisberger hat die Ernte der Spargeln heuer allerdings mit einiger Verzögerung eingesetzt.

Die Spargeln spriessen doch noch: Das Edelgemüse ist für Markus und Andrea Röthlisberger mit ihren Kindern Linus und Kim eine wichtige Einnahmequelle auf ihrem Hof im Rindisbach.
Die Spargeln spriessen doch noch: Das Edelgemüse ist für Markus und Andrea Röthlisberger mit ihren Kindern Linus und Kim eine wichtige Einnahmequelle auf ihrem Hof im Rindisbach.
Hans Wüthrich

«Wir sind sicher zwei Wochen später als sonst», sagt Markus Röthlisberger. Der Landwirt blickt auf sein Spargelfeld im Rindisbach oberhalb von Schüpbach. Da und dort strecken sich die Sprossen des edlen Gemüses aus der Erde. Allerdings noch in bescheidenem Ausmass. «Weil die Temperaturen bislang eher im kühlen Bereich lagen, können wir nicht täglich ernten», so der Bauer. Markus Röthlisberger lässt sich seine Laune indes nicht trüben. Wenn die Temperatur steigt, wachsen die grünen Spargeln auf seinem Feld an einem Tag bis zu 15 Zentimeter. Dann ernten seine Frau Andrea und rund ein halbes Dutzend Helferinnen bis zu 50 Kilogramm Spargeln pro Tag. «Der 20 Zentimeter lange Spargel wird dabei direkt über dem Boden geschnitten», erklärt Andrea Röthlisberger.

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