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«Das Wort Fusion darf man nicht brauchen»

Zehn Jahre amtete Rudolf Megert als Gemeindepräsident in Röthenbach. Er traf es in eine Zeit, da in der Gemeinde Angebote abgebaut wurden. Trotzdem schaffte er es vier Bundesräte einzuladen.

Für Rudolf Megert hat das Schöne überwogen, trotzdem findet er, zehn Jahre Gemeindepräsidium seien genug.
Für Rudolf Megert hat das Schöne überwogen, trotzdem findet er, zehn Jahre Gemeindepräsidium seien genug.
Thomas Peter

Herr Megert, hätten Sie sich zu einer weiteren Runde überreden lassen, wenn sich wieder kein Nachfolger für das Gemeindepräsidium hätte finden lassen?Rudolf Megert: Nein. Ich habe vor zwei Jahren deutlich gesagt, dass nach einer halben Legislatur definitiv Schluss sein wird. Zehn Jahre sind genug.

Weil man genug hat, sich mit renitenten Bürgern herumzuschlagen, die zum Beispiel die Hundetaxe nicht bezahlen? (lacht) Als Gemeindepräsident braucht man Geschäfte, die einen freuen, dann erträgt man auch die Auseinandersetzung mit jenen, die immer und immer wieder Probleme machen. Manchmal schlägt das Pendel mehr zuungunsten des eigenen Wohlbefindens aus, manchmal läuft alles sehr gut.

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