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Das Geld für das Schloss ist noch nicht unter Dach

Im Juni setzte sich Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch zum Ziel, das Geld für die Umnutzung des Schlosses bis Ende Jahr zusammenzubringen. Heute sagt sie: «Wir sind noch nicht auf Kurs, ein Jahr braucht es noch.»

Für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf braucht es Geld, doch die Sponsoren lassen sich Zeit.
Für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf braucht es Geld, doch die Sponsoren lassen sich Zeit.
Walter Pfäffli

Nach dem Auszug der kantonalen Verwaltung sind es derzeit noch die drei eingemieteten Museen, die dafür sorgen, dass das Schloss Burgdorf nicht verwaist ist. Mittelfristig soll sich das ändern. Der Kanton als Besitzer und Burgdorf als Standortgemeinde planen gemeinsam eine Neunutzung, die aus vier Pfeilern besteht: Jugendherberge, Gastronomie, Museen und Trauungslokal. Um die bestehenden Räumlichkeiten entsprechend umzubauen, braucht es Geld, nämlich gut 14 Millionen Franken. Die Hälfte davon steuert der Kanton aus dem Lotteriefonds und der neuen Regionalpolitik bei; die andere Hälfte muss über Geldgeber aus der Wirtschaft abgedeckt werden. Denkbar sind zum Beispiel Partner aus Industrie und Dienstleistung, sprich Banken und Versicherungen. Auch Stiftungen mit historischem oder kulturellem Zweck kommen in Betracht. Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch gab sich für die Sponsorensuche bis Ende Jahr Zeit.

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