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Bauer spritzt Wässermatten mit Abbrennmittel

Landwirt Franz Wächli (62) ist der Kragen geplatzt. Er spritzte Abbrennmittel auf die Wässermatten unterhalb von Lotzwil. Der Bauer ist es leid, von der Wässermattenstiftung nur ungenügend entschädigt zu werden.

Nach seiner Giftspritzaktion hat Bauer Franz Wächli auf seinen Wässermatten in Lotzwil Mais angesäht. Stand seiner Aktion am 30. Juni 2015.
Nach seiner Giftspritzaktion hat Bauer Franz Wächli auf seinen Wässermatten in Lotzwil Mais angesäht. Stand seiner Aktion am 30. Juni 2015.
Thomas Peter
Das war am 21.April: Bauer Franz Wächli spritzt in den Wässermatten zwischen Lotzwil und Langenthal ein Abbrennmittel. Unterdessen hat der 62-Jährige einen Teil der Wässermatten der herkömmlichen landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Diese Handlung läuft Schutzinteressen zuwider.
Das war am 21.April: Bauer Franz Wächli spritzt in den Wässermatten zwischen Lotzwil und Langenthal ein Abbrennmittel. Unterdessen hat der 62-Jährige einen Teil der Wässermatten der herkömmlichen landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Diese Handlung läuft Schutzinteressen zuwider.
Thomas Peter
Therese Waser, Langenthal: «Dass hier Spritzmittel zum Einsatz kommen, finde ich nicht gut. Die Wässermatten sind ein schönes und wichtiges Naherholungsgebiet. Ich drehe hier regelmässig meine Runde und geniesse die reiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Wässermatten gibt es schon seit langer Zeit. Das soll auch so bleiben.»
Therese Waser, Langenthal: «Dass hier Spritzmittel zum Einsatz kommen, finde ich nicht gut. Die Wässermatten sind ein schönes und wichtiges Naherholungsgebiet. Ich drehe hier regelmässig meine Runde und geniesse die reiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Wässermatten gibt es schon seit langer Zeit. Das soll auch so bleiben.»
Patrick Jordi
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Trauriges Bild am Dienstagnachmittag auf den Wässermatten zwischen Langenthal und Lotzwil: Bauer Franz Wächli (62) fährt mit seinem Traktor auf. Geladen hat er laut eigenen Angaben ein Abbrennmittel (Herbizid). Er spritzt damit Teile seiner Wässermatten. Schon bald wird dort, wo heute saftiges Gras und Feldblumen blühen, nur noch verdorrte Fläche sein.

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