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Bau des Sportplatzes in Angriff genommen

Jetzt geht es los: Schüler und Behörden feierten am Mittwoch den Spatenstich für den zwei Millionen teuren Sportplatz in Lyssach.

Just auf den grossen Moment hin begann es zu regnen. Doch Hans Rudolf Sägesser liess sich darob nicht aus der Ruhe bringen. Irgendwie passte das Wetter ja auch zur langen und dornenvollen Geschichte des Projekts – daran erinnerte der Lyssacher Gemeindepräsident, als er gestern gemeinsam mit Schülern und weiteren Behördevertretern den Spatenstich für den neuen Sportplatz beging.

Immerhin ist das Vorhaben seit Jahren im Gespräch. Konkret wurden die Arbeiten vor bald zehn Jahren, als die Behörden bei Vereinen und Schule abklärten, ob das Bedürfnis für eine solche Anlage überhaupt da sei. In der Ortsplanung legten sie vor fünf Jahren den Standort auf einer Matte in der Nähe der Schule fest – und als die Gemeindeversammlung Anfang 2008 die benötigten knapp 2 Millionen Franken klar bewilligte, schien es, als ob alles in bester Butter wäre.

Hoffen auf schönes Wetter

Noch brauchte es aber etliche Gespräche, bis die Nachbarn vom Vorhaben überzeugt waren und die Baubewilligung vorlag. Letztes Jahr konnten die Arbeiten vergeben werden, doch wieder ging es nicht ohne zusätzliche Runde, weil gegen diesen Entscheid Beschwerde erhoben wurde. Zwei in einer Arbeitsgemeinschaft vereinigte Firmen fanden sich nicht damit ab, dass sie den Kürzeren gezogen hatten, nacheinander riefen sie den Statthalter und dann das Verwaltungsgericht an. Allein, es nützte nichts, vor drei Monaten entschied in einer letzten Runde wieder der Statthalter, dass alles beim Alten bleibt.

«Wenn das schöne Wetter zurückkehrt, kommen wir vor dem Winter ein gutes Stück voran», blickte Sägesser voraus. Wenn nicht, gehe es bis zur Eröffnung halt wieder länger, «wobei ein paar Monate mehr oder weniger ja auch nicht mehr ins Gewicht fallen» – gemeinsam mit einer Gruppe Kinder griff er dann zur Schaufel und packte an. Im Handumdrehen hatte der muntere Trupp die ersten Stücke Erde gelockert, derweil im Hintergrund die Baumaschinen schon eifrig am Werk waren.

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