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Bald Gemeinderäte ohne Ressorts?

Der Burgdorfer Gemeinderat will sich umorganisieren. Nächstes Jahr entscheidet der Stadtrat über die neue Regierungsform.

«Die Handlungsfähigkeit erhöhen und klare Verantwortlichkeiten schaffen»: Das will der Burgdorfer Gemeinderat. Ein Jahr nach den Wahlen denkt die Exekutive über eine Neuorganisation nach. Eine Kommission hat Modelle erarbeitet, zu denen die Parteien bis Ende November Stellung nehmen können. Mitte 2010 sagt der Stadtrat, wie Burgdorf in Zukunft regiert wird.

«Pioniercharakter»

Denkbar ist, dass die Gemeinderäte in Zukunft keine festen Ressorts mehr unter sich haben, vor allem im Kollegium arbeiten und sich daneben um projektbezogene Aufträge kümmern. Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch geht davon aus, dass diese Variante zumindest schweizweit «Pioniercharakter» hätte. Eine andere Möglichkeit ist, dass die einzelnen Ressorts beibehalten werden. Beide Vorschläge wären für einen Rat mit fünf oder sieben Mitgliedern umsetzbar, schreibt die Präsidialdirektion. Vom Einsatz von drei vollamtlichen Gemeinderatsmitgliedern rate die Kommission ab. Aktuell ist nur das Stadtpräsidium ein 100-Prozent-Job.

Unabhängig davon, für welches Modell sich das Parlament dereinst entscheidet, sollen im Zuge der Gemeinderatsreform auch «Führungsfragen geklärt und Verbesserungen realisiert werden», heisst es in der Mitteilung.

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