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Alkfreies Open Air abgesagt

Weil zum selben Zeitpunkt in der Gemeinde ein anderes Open Air stattfindet, haben die «Non Alk»-Veranstalter ihren Anlass verschoben – auf den nächsten Sommer.

Mit drei Kollegen plant der 21-jährige Kochlehrling Yanik Wyss ein alkoholfreies Open-Air-Konzert. Dieses wurde nun auf kommendes Jahr verschoben.
Mit drei Kollegen plant der 21-jährige Kochlehrling Yanik Wyss ein alkoholfreies Open-Air-Konzert. Dieses wurde nun auf kommendes Jahr verschoben.
Thomas Peter

Ein Wochenende und zwei Open-Air-Anlässe? In Herzogenbuchsee geht das nicht. Zu diesem Schluss ist das junge OK um Yanik Wyss gekommen, das am 22.Juni am Waldrand von Herzogenbuchsee ein alkoholfreies Musikfest plante. Durchgeführt wird das «Non Alk» nun nicht, weil gleichzeitig auch das etablierte Earthquake Open Air stattfindet. «Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen», sagt der 21-jährige Mitveranstalter. «Die Enttäuschung war recht gross.» Gerade bei den Bands, die sich auf ihre Auftritte schon seit langem gefreut hätten. Gefallen ist der Entschluss bereits vor rund zwei Wochen.

Kein Verschiebedatum

Weil sie das Verhalten von betrunkenen Gleichaltrigen abstossend fanden, hatten Wyss und drei Kollegen etwas Aussergewöhnliches geplant: Sie wollten ein Open Air organisieren und dabei vollständig auf den Verkauf von Alkohol verzichten. Die fehlenden Einnahmen von Drinks und Bier wollten sie mit einer schlanken Struktur und viel Fronarbeit wettmachen. Über Beziehungen schafften es die vier Jungen, Cheerleader, Bands und DJs aus ihrem Freundeskreis für das Fest zu gewinnen, obwohl sie ihnen keine Gagen anbieten konnten. Zudem stellte die Burgergemeinde die Badwaldhütte günstig zur Verfügung. Somit wäre dem Projekt bis dahin eigentlich nichts im Weg gestanden.

Ein Verschiebedatum aber gebe es nicht, so Wyss, und damit auch keine Möglichkeit, auf einen anderen Termin auszuweichen. Immerhin hat das OK, das sich die Mittel für das Fest selbst zusammengespart hat, noch keine Vorleistungen getätigt. «Also haben wir auch keine finanziellen Verluste», sagt Wyss. Viel Zeit haben die jungen Veranstalter sehr wohl investiert. Vergebens soll diese Vorarbeit denn auch nicht sein: Auf den nächsten Sommer hin wollen sie einen neuen Anlauf wagen. Und gar noch ein grösseres Fest auf die Beine stellen.

BZ/cd/mb

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