Langenthal

Erster Härtetest für die Marktgasse

LangenthalAm Samstag findet in Langenthal der 21. Fasnachtsmarkt statt. Es ist der erste Grossanlass in der umgestalteten Marktgasse.

Unheimliche Begegnungen wie diese sind am Samstag in Langenthals Strassen zu erwarten.

Unheimliche Begegnungen wie diese sind am Samstag in Langenthals Strassen zu erwarten. Bild: Robert Grogg

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Kostüme, Masken, Instrumente, Stoffe, Accessoires, CDs, Plaketten, Kunst, aber auch Foodcorner und Guggenpower kehren nach dem letztjährigen Ausflug am Samstag ins Stadtzentrum zurück. 165 Stände warten ab 9 Uhr auf 10'000 bis 12'000 Besucher. Ein gut zwanzigköpfiges Organisationskomitee um Präsident Rolf Uhlmann plant seit dem 20. Oktober 2013 den grössten Treffpunkt der Schweizer Fasnachtsszene. Das meiste bleibt wie gehabt.

Neu werden zwischen Choufhüsi und Stettler Schliessfächer zur Verfügung stehen. Für zwei Franken können dort Einkäufe oder Jacken deponiert werden. Neu ist auch, dass beim Public-Kran, von dem aus man sich einen Überblick verschaffen kann, ein Spendentopf für die Aktion «Jeder Rappen zählt/Familien auf der Flucht» stehen wird.

Parkplätze werden knapp

Die angemeldeten Fahrzeuge der Aussteller können beim Kreuzfeld abgestellt werden. Viele Besucher kommen zwar erfahrungsgemäss mit dem Zug, trotzdem dürfte es am Samstag in den Parkhäusern eng werden. Denn ab 9 Uhr lösen sich vor der UBS zusätzlich 21 Guggen aus der ganzen Schweiz und Süddeutschland im Halbstundentakt bei Guggenpower ab.

Der Foodcorner befindet sich auf dem Wuhrplatz. Dort kann man sich bis 20 Uhr verpflegen. Im Höfli hinter der Spanischen Weinhalle servieren die Pousis ab 12 Uhr Bidu’s Risotto und versprechen Halligalli. Im Zelt hinter dem Bierhaus servieren die Aut Blächsuger ab 11 Uhr ihren Chäsbrägu. Voraussichtlich ab 12 Uhr sorgen Tom Küffer und Freunde für Musik. Um 13 Uhr werden sie von einer einheimischen Bierkapelle abgelöst.

Guggenpower bis 19 Uhr

Der Markt dauert bis etwa 15.30 Uhr, Guggenpower gemäss Programm bis 19 Uhr, bei Verzögerungen etwas länger. Jene mit einem Ticket wechseln anschliessend nahtlos zum Oktoberfest der Blächsuger in die Markthalle (siehe Box). Für die andern heisst es üben, basteln und warten auf den 11.11. (rgw)

Erstellt: 14.10.2014, 10:08 Uhr

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Die Party danach

Der Langenthaler Fasnachtsmarkt geht am Abend traditionsgemäss ins Oktoberfest der Blächsuger über. Angeheizt wird die Wiesn-Stimmung bereits am Freitag ab 20 Uhr (ab 18 Jahren). Im Flügel der Markthalle spielt die Blaskapelle Heidiland, und das bei freiem Eintritt. Wer jetzt noch ein Dirndl oder Lederhosen posten will, kann das gleich vor Ort erledigen.

Am Samstag geht es um 18 Uhr mit Brathendl, Weisswurst und Leberkäs weiter. Diesmal wird kein Dirndl, kein fescher Buab und auch kein Wiesn-Paar gewählt, sondern ein Wiesn-Glückspilz bestimmt. Das Wiesn-Fotostudio sorgt für Erinnungsfotos. In der Jägermeister-Bar servieren fesche Madln, in der Cüpli-Bar knackige Buam in Lederhosen. Und die siebenköpfige bayrische Partyband Ois Easy spielt Hits aus fünf Jahrzehnten. Dazu wird selbstverständlich Bier aus dem Münchner Hofbräuhaus und aus originalgetreuen Humpen getrunken.

Der Vorverkauf ist geschlossen, das Interesse wie gewohnt gross. Die Blächsuger warnen deshalb vor Ticketkäufen aus dritter Hand. Es könnten kopierte Tickets im Umlauf sein. Sie weisen darauf hin, dass nur bezahlte Billette zum Einlass in die Halle berechtigen. Am Eingang werden die ausgedruckten Tickets zudem elektronisch geprüft.

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