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30 Jahre unbeirrt auf ihrem Posten

Christine Aeschlimann steht genauso lange an der Spitze, wie es ihre Raiffeisenbank gibt – nämlich genau 30 Jahre.

Einfach so ins Wasser geworfen zu werden und ohne einschlägige Branchenerfahrung die Verantwortung für eine Bank zu übernehmen – nein, «das ginge heute nicht mehr». Christine Aeschlimann hat es trotzdem gemacht. Es war halt auch eine ganz andere Zeit, damals im Frühjahr 1981, als die Raiffeisenkasse Signau unter ihrer Leitung neu aufmachte. Wobei, gänzlich ohne Erfahrung packte die damals 29-Jährige den neuen Job ja auch nicht an. Nach einer Verwaltungslehre in Lauperswil hatte sie einige Zeit auf der Gemeinde Signau gearbeitet. Zwei Jahre zuvor war sie zudem auf der Liste der SP zur Signauer Gemeinderätin gewählt worden. In dieser Funktion kümmerte sie sich fortan um das Fürsorgewesen in ihrem Dorf, «es war eine sehr lehrreiche Zeit».

Dazu kommt, dass die Bank zu Beginn auf kleiner Flamme geschäftete. Zu bearbeiten gab es eine Handvoll Sparhefte von einer Handvoll Kunden – unter solchen Umständen, fährt Christine Aeschlimann fort, sei es ihr umso leichter gefallen, sich im Büroalltag ins neue Gebiet einzuarbeiten. Weiteres Fachwissen habe sie sich zudem in verschiedensten Schulungen angeeignet.

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