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Einheimisches und Seltenes am traditionellen Märit

BOLTIGENDer Boltigmärit stand im Zeichen des Edelweiss und war ein Publikumsmagnet. Märitlüt mit ihren Verkaufsständen und der kulinarische Festbetrieb um die Heuhütte machten den Bahnhofplatz zum Festplatz.

Zwanzig Marktfahrer, vorwiegend einheimische Bauernfamilien, belebten mit Alpkäse, Konfitüre, Wurst, Brot und Gebäck am Samstag den 17.Bauernmarkt von Boltigen. Das Wetter zeigte sich einmal mehr von der schönsten Seite. Jeder Stand hatte seine Eigenheiten und wurde mit viel Liebe zum Detail geschmückt. Auffallend auch die Märitlüt, sie in schmucker Sonntagstracht, er im Hemd mit Edelweissmuster. Die vielen Besucher wurden den ganzen Tag vom Edelweiss begleitet. So auch beim Personal in der Festwirtschaft, aufgedruckt auf den T-Shirts oder auf Servietten und Tischtuch. Urchige Feststimmung Nebst dem Eröffnungsmarsch der Musikgesellschaft Boltigen hatte Festmoderator Klaus Meinen zahlreiche Programmhöhepunkte anzukünden. Alphornklänge und Treichler sorgten für urchige Feststimmung. Auch konnte man Hanspeter Sumi beim Käsen über die Schulter schauen oder den Boltiger Jungschwingern beim Schlungg, beim Hüfter und beim Wyberhaken etwas abgucken. Natürlich durften die üblichen Tiere, wie sie auf Bauernhöfen anzutreffen sind, nicht fehlen. Fast exotisch wirkten die beiden Hochlandrinder Asca und Arvid von Anton Dänzer mit ihren weit ausladenden Hörnern. OK-Präsidentin Anni Bieri gab sich rundum zufrieden: «Mit Alpkultur Simmental als Partner und in Zusammenarbeit mit der «Gnusswuche» Berner Oberland bekommen die einheimischen Produkte ihre verdiente Wertschätzung. Wir wollen keinen auswärtigen Ramsch, Bauern als Märitlüt sind jedoch immer willkommen!» Der Boltigmärit behält seine Tradition also auch in seiner Vielfalt und Grösse. Überrascht wurde der junge Landwirt Franz Bieri aus Boltigen in den frühen Abendstunden des Heuhüttenfestes, als sein Name als glücklicher Gewinner des gut ausgewiesenen Kuhkälbchens genannt wurde. Bis weit in die Nacht hinein sorgte ds Hansrüedi vo Naters für ausgelassene, fröhliche Stimmung in der alten Heuhütte des Militärs. Fritz Leuzinger >

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