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Ein bewegtes Vierteljahrhundert

Was einst in kleinerem

25 Jahr, wunderbar! So lange schon reist das Spiezer Jugendturnen Frühling für Frühling an die Gestade des Lago Maggiore. Denn im Centro Sportivo Tenero mit seinen vielseitigen Anlagen findet das Jutu ideale Trainingsbedingungen an bester Lage vor. Das bekannte Sportzentrum ist längst die zweite Heimat der jungen Spiezer Turner. Die wichtige Propaganda Über deren 90 wurden am Sonntag von ihrer Leitercrew in der Sonnenstube der Schweiz empfangen – bei (noch) frischen Temperaturen zwar. 32 Leiterinnen und Leiter, wovon 25 die ganze Woche im Jubiläumslager weilen, trainieren mit den 10- bis 22-Jährigen in den Sportarten Leichtathletik, Gymnastik, Volleyball und Polysport. «Tenero macht Spass», begründet Hauptleiter Heinz Maibach (Bild), weshalb es immer genügend Interessierte gab, welche mit dem Jutu Spiez gen Süden reisen wollten. «Das dank der Mund-zu-Mund-Propaganda», weiss er. Als Vorbereitung auf die Wettkampfsaison nutzen die einen das Lager zur Erarbeitung von Gymnastikelementen oder zum Vertiefen ihrer Volleytechnik, andere üben sich im Klettern, Biken, Tennis spielen, Inlineskaten oder Basketball spielen. Was vor 25 Jahren als Trainingsvorbereitung für die jungen Leichtathleten begann, wurde über die Jahre stetig erweitert. Und veränderten Bedürfnissen angepasst: Zugenommen habe die Nachfrage an spassorientierter Bewegung und sinnvoller Freizeitbeschäftigung, sagt der Leiter. «Die 25-jährige Erfolgsgeschichte bestätigt, dass unser eingeschlagener Weg richtig ist.» Nichtsdestotrotz seien junge Athleten aber auch heute noch an wettkampf-orientiertem Aufbau interessiert. 700 Liter Spezial-Tee Dass die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter praktisch ausschliesslich im Jutu Spiez gross geworden sind, ist laut Heinz Maibach nicht zuletzt der Kontinuität der Lagertradition zuzuschreiben. «Das macht mich auch etwas stolz», gibt er, der Mann der ersten Tenero-Stunde, unumwunden zu. Seit vier Jahren hat er die Gesamtleitung inne. Mit diesem Angebot nachhaltige Jugendarbeit und einen Beitrag für eine bewegte Zukunft zu leisten, das sei der Antrieb für die Leitercrew. Bis heute ist es denn auch immer wieder gelungen, die nötigen Trainer und eine professionelle Küchenequipe für das Lager zu gewinnen. «Das Küchenteam, welches ausgewogene Sportlergerichte auftischt, macht seine Sache sehr gut», lobt Maibach. Der Verpflegungstrupp hat einiges an Nahrungsmitteln für all die knurrenden Mägen bereitzustellen: bis 70 Kilo Brot, 10 Kilo Risotto oder auch jede Menge Teigwaren. Besonders beliebt soll zudem die spezielle Tenero-Teemischung sein. Stolze 700 Liter Tee werden bis Ende Woche getrunken Mit Rückblick und Torte Ein Jubiläum will natürlich gebührend gefeiert sein. Heinz Maibach verrät, dass heute Abend ein Lagerrückblick mit anschliessendem «Verputzen» einer grossen Geburtstagstorte ansteht. Und ehe es am Samstag bereits wieder «Ciao Tenero» zu sagen gilt, gibt es am Freitag den traditionellen Schlussabend. Bis dann wird aber noch zünftig trainiert. «Bislang hatten wir zum Glück nur kleinere Blessuren zu behandeln – es brauchte einige ‹Pflästerli›», freut sich der Lagerleiter. Auf dass dem weiterhin so bleibt, schicken wir unsere besten Geburtstagsgrüsse gen Süden. Happy Birthday, Tenero-Lager!Jürg Spielmann >

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