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Drei neue Gebiete für Windparks vorgeschlagen

Der Solothurner Regierungsrat startet am 15. September die öffentliche Auflage der Richtplananpassung zur Windenergie. Zusätzlich zu den bisher bekannten Gebieten schlägt er drei neue Standorte für Windparks vor.

Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, sollen neu «Homberg» in den Gemeinden Seewen und Nunningen, «Burg» in Kienberg sowie «Wisnerhöchi» in Wisen, Trimbach und Hauenstein-Ifenthal als potenzielle Gebiete für Windparks berücksichtigt werden.

Begründet wird die Ausweitung mit neuen Daten und zusätzlichen Windmessungen von Meteotest. Die Windkarte 2008 zeige für den Kanton Solothurn eine ausgeglichenere Windsituation als das Windmodell 2003, das als Grundlage für die Evaluation der Gebiete in der Windenergiepotentialstudie gedient hatte.

Die Gebiete «Grenchenberg», «Scheltenpass», «Schwängialp», «Homberg» und «Burg» möchte der Regierungsrat im Richtplan festsetzen. Für diese Standorte seien bereits Vorabklärungen getroffen worden und konkrete Interessenten für die Realisierung von Windparks vorhanden, heisst es in der Mitteilung.

Die übrigen drei Gebiete sollen der Kategorie «Zwischenergebnis» zugewiesen werden. Den Bedenken der Region Thal trägt der Regierungsrat insofern Rechnung, als nur zwei der insgesamt vier evaluierten Gebiete für Windparks mit der Richtplananpassung festgesetzt werden sollen.

Beitrag zum Klimaschutz

Mit der öffentlichen Auflage der Richtplananpassung werde das Thema Windenergie wieder zu kontroversen Meinungsäusserungen führen, hält der Regierungsrat fest. Er sei aber der Meinung, dass die Windenergie als erneuerbare Energie genutzt und damit ein Beitrag an den Klimaschutz geleistet werden solle.

Die Festsetzung im Richtplan sei lediglich ein Schritt zur Realisierung von Windparks. Ob auf den Solothurner Jurahöhen jemals Windräder drehen werden, werde von verschiedenen Faktoren bestimmt, darunter den effektiv vor Ort gemessenen Windverhältnissen, der Wirtschaftlichkeit und dem Nutzungsplanverfahren.

Während der öffentlichen Auflage können sich bis zum 14. Oktober alle Interessierten zur Windenergie äussern. Öffentlich aufgelegt wird die Richtplananpassung im Amt für Raumplanung in Solothurn sowie in den betroffenen Gemeinden.

SDA/mus

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