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«Das ist ja wie im Paradies»

Es ist geschafft. Müde, aber euphorisch sind die zwei Klassen aus Allenlüften gruppenweise in Rotterdam eingefahren.

Über die Autobahnbrücke erreicht die ganze Schar wohlbehalten die Hafenstadt am Rheindelta. Die Schülerinnen und Schüler beglückwünschen sich gegenseitig. Auch auf diesen letzten Moment vor der Jugendherberge haben sie lange hingefiebert, jetzt ist es so weit.Am Montag als letztem Velotag zeigt sich Holland von seiner freundlichen Seite, nur der heftige Gegenwind trübt die Wetterverhältnisse ein bisschen. Dafür schlittert die Gruppe in letzter Sekunde noch an einer Katastrophe vorbei: Im Städtchen Geldermalsen, wo Jugendliche und Lehrer eine Strecke weit den Zug nehmen, versagt beim Verladen der Velos die Technik. Der Autoanhänger ist für 40 Velos auf zwei Etagen konzipiert. Beim Anheben des oberen Stockwerks steigt der Zugmechanismus aus, die Plattform mit der Hälfte der Velos stürzt hinunter. Glücklicherweise steht das Verladeteam darum herum und nicht schon darunter, sonst hätte es ein böses Ende genommen. Mit einigem Gebastel gelingt es, den Schaden so weit zu flicken, dass sich die Plattform immerhin von Hand wieder hochhieven lässt. Nach dem Schrecken erscheint die Route nach Dordrecht, wo die Gruppe den Zug wieder verlässt, wie aus dem Bilderbuch. Windmühlen und Kanäle säumen den Wegrand, in den Dörfern stehen lauter Puppenhäuser. Kein Wunder, dass die Mädchen (und besonders Joy, die hiermit wie versprochen in der Zeitung erscheint) in Begeisterungsstürme ausbrechen: «Das ist ja hier wie im Paradies!»

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