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Sieg dank eines eiskalten Torjägers

Am Mittwochabend gewann der FC Hasle-Rüegsau, vor heimischem Publikum, gegen den FC Ostermundigen mit 4:2. Mann des Tages war Blerim Sasivari. Dieser glänzte durch Kaltblütigkeit und erzielte drei Tore. Das zweite zum 2:2 leitete die Wende ein.

Thomas Lüthi

Stark angefangen und nachgelassen

Zu Beginn des Spiels sah man es in den Gesichtern der Spieler des FCHR. Ein Sieg musste her. Die Tendenz soll weiter steigend sein. So traten sie auch auf. Mit viel Entschlossenheit und Laufbereitschaft wurde nach vorne gespielt. Ostermundigen wurde in den ersten Minuten überrannt. Doch waren es die Gäste die beinahe in Führung gingen.

Doch Torwart Michael Dummermuth verhinderte dies mit einem starken Reflex und lenkte den Ball an die Latte. Er ermöglichte so seinen Vorderleuten, dass sie das erste Tor schiessen können.

Shaqir Perzhaku, der Geburtstag hatte, probierte dies nach einer Viertelstunde. Doch sein Schuss, nachdem er den Torhüter der Gäste umspielt hatte, war zu schwach und konnte abgefangen werden. So war es nicht er sondern sein Sturmpartner Blerim Sasivari der den ersten „Kübel“ schiessen durfte. Jedoch auf Pass von Perzhaku.

Nun drehte Ostermundigen auf und kam immer besser ins Spiel. Man kann sagen sie waren überlegen. Denn der FCHR hielt sein Niveau nicht. Mit einem Doppelschlag innert Zehn Minuten drehten sie das Spiel auf 1:2. Beide Male kam der Stürmer von aussen in den Strafraum und konnte abschliessen.

Von Elfmeterkillern, Torjägern und Rückkehrern

Kurz nach Wideranpfiff kam es im Strafraum der Heimmannschaft zu einem Getümmel und als ein Gästespieler am Boden lag kam auch der Penaltypfiff. Elge Ajredini sollte ihn gelegt haben. Das 1:3 lag in der Luft. Doch Dummermuth ist bekannt als Elfmeterkiller. Die letzten beiden hatte er gehalten und auch heute zeige er das es nicht einfach ist aus Elf Meter ein Tor gegen ihn zu erzielen. Es blieb beim 1:2. Stattdessen viel der Ausgleich. Julian Wälti hatte, nach einem Solo über 30 Meter, Sasivari perfekt eingesetzt und dieser bekundete keine Mühe den Ball am Torwart vorbeizuschieben. Wenig später war es Wälti selber, der im Strafraum auftauchte. Zu Abschluss kam er jedoch nicht den er wurde gefoult. Den darausfolgenden Penalty verwertete er gleich selber. In der Nachspielzeit jubelte dann noch einmal Sasivari. Es war ein glücklicher Tag für den Torjäger der Anfangs Saison aus Sumiswald kam. Ein anderer freute sich heute auch. Thomas Lüthi stand zum ersten Mal seit 466 Tagen wieder einmal bei einem Meisterschaftsspiel auf dem Rasen. Ein Bänderriss im Fuss und zwei Achillessehenentzündungen hatten ihm das Fussballspielen vorher mehr oder weniger verwehrt. Die Miniserie von zwei Siegen in Folge gibt viel Selbstvertrauen für das Spiel am Samstag gegen den Absteiger Wyler.

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