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Die Sonneggbrücke wird früher fertig

HuttwilDas Blumenstädtli rüstet sich gegen Hochwasser. Die neue Sonneggbrücke lässt mehr Wasser passieren.

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren: Vor rund zwei Wochen haben Bauarbeiter begonnen, die Sonneggbrücke in Huttwil zu demontieren. Das Ziel der Arbeiten ist eine neue Brücke mit einem grösseren Wasserdurchlass. Die alte Brücke liess pro Sekunde 20 Kubikmeter Wasser passieren, bei der neuen werden es 30 Kubikmeter sein. Die Bauarbeiten kosten rund 160000 Franken. 40000 Franken übernimmt der Kanton, der Rest entfällt auf die Gemeinde. Den entsprechenden Kredit hat der Huttwiler Gemeinderat bereits 2010 bewilligt (wir berichteten). Nun zeigt sich, dass die Arbeiten früher als geplant fertig werden: Laut dem Klausurbericht des Gemeinderats sollte die neue Sonneggbrücke Ende Mai wieder befahrbar sein. Doch wie der Huttwiler Bauinspektor Martin Bieri gestern sagte, geht es nun schneller vorwärts: Falls alles nach Plan laufe, stehe die neue Brücke bereits Ende März. Der Grund für den Neubau: Beim verheerenden Unwetter im Sommer 2007 war die Sonneggbrücke eines der Nadelöhre in Huttwil. Das Wasser der Langete staute sich, Geröll und Geschiebe rissen sogar ein Loch in die Brücke. Die Arbeiten an der Sonneggbrücke sind aber nur eine von vielen Massnahmen gegen künftige Hochwasser in Huttwil. Darüber hinaus plant der Kanton im Tschäppel den Bau eines riesigen Rückhaltebeckens. Das Becken, umgeben von einem 200 Meter langen und bis zu 6 Meter hohen Erddamm, soll 110000 Kubikmeter Wasser fassen können. Mehr als 4 Hektaren Kulturland würden dafür gebraucht. Laut dem Huttwiler Gemeinderat sind die betroffenen Grundeigentümer mit den Plänen einverstanden. Das Vorprojekt des Kantons, das auch diverse Hochwasserschutzbauten in Kleindietwil und Rohrbach beinhaltet, soll im Juni 2011 abgeschlossen sein. Ende Jahr will der Kanton die Arbeiten ausschreiben. baz>

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