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Die Schafe auf Stierengrat waren ungeschützt

Boltigen/RüscheggDie 26 gerissenen Schafe auf der Alp Stierengrat wurden dem Wolf praktisch zum Frass vorgesetzt. Die Schafzüchter aus Rüschegg hielten sie ohne Schutz.

Jetzt steht fest: Die 26 gerissenen Schafe auf den Alpweiden am Stierengrat waren ungeschützt. Weil ein Hirte oder ein Schutzhund fehlten, fand der Wolf Mitte Juni zwischen Schwarzsee und der Gemeinde Boltigen ein Schlaraffenland vor. Die über 400 Tiere der Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg waren dem Wildtier schutzlos ausgeliefert. Der Wolf wusste aus Angriffen aus den Jahren 2009 und 2010, dass er am Stierengrat eine leichte Beute vorfinden würde. Der Herdenschutzverantwortliche der Kantone Bern und Freiburg hatte die Schafzuchtgenossenschaft nach den ersten Übergriffen beraten. Trotz mehrmaligem Nachhaken vor dem Alpsommer lehnten die betroffenen Schafzüchter die Hilfe ab. Der Bund hätte die Schutzmassnahmen sogar finanziell unterstützt. Der Stierengrat sei zu weitläufig, um die Schafe zusammentreiben zu können, moniert Hans Kohler, Präsident der Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg, und wehrt sich gegen diese «am Bürotisch entwickelte Theorie».cho/spSeite 3>

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