Zum Hauptinhalt springen

Die Jodlerkunst begeisterte

HuttwilJodlergruppen, Alphornbläser und Fahnenschwinger begeisterten das Publikum am 36.Unteremmentalischen Jodlertreffen im Sportcenter Huttwil.

«Wir sind überwältigt, dass so viele Leute gekommen sind»: Andreas Wisler, Präsident des organisierenden Jodlerklubs Schwarzenbach bei Huttwil, war mit dem Besucheraufmarsch am 36.Unteremmentalischen Jodlertreffen zufrieden. Rund 400 Besucherinnen und Besucher fanden sich am Samstagabend im Nationalen Sportcenter Huttwil ein. Die 420 Jodlerinnen und Jodler aus 18 Klubs, das Chinderchörli Unteremmental sowie Alphornbläser und Fahnenschwinger boten Volkskunst vom Feinsten. Vielfältiges Programm Das Organisationskomitee unter Paul Aeschlimann hatte im Rahmen des 75-Jahr-Jubiläums des Jodlerklubs Schwarzenbach gute Vorarbeit geleistet. In einem reibungslosen Ablauf wurde ein abwechslungsreiches Programm dargeboten: Jodellieder, ab und zu ein Jutz sowie Alphornklänge mit Fahnenschwingen am Anfang und am Schluss des Abends. «Das Programm am Unteremmentalischen Jodlertreffen ist immer sehr ansprechend gestaltet», kommentierte Besucher Willi Grossenbacher aus Dürrenroth die Darbietungen. Er muss es wissen, denn er war während 42 Jahren Mitglied des Jodlerklubs Schwarzenbach, bevor er im Jahr 2002 einem jungen Jodler Platz machte. An diesen Konzerten würden jeweils nicht nur traditionelle Lieder dargeboten, erklärte der 69-jährige Grossenbacher weiter, sondern auch moderne. «An den jährlichen Jodlertreffen kann ein gewisser Wandel im Liedgut festgestellt werden.» Keine Grenzen Für die Jodler gelten die Grenzen der neu geschaffenen Verwaltungskreise im Kanton Bern im Übrigen nicht. In der «Unteremmentalischen Jodlerfamilie» hat es auch fünf Klubs aus dem Verwaltungskreis Oberaargau, zum Beispiel das Jodlerchörli Eriswil. «Wir gehen jedes Mal an dieses Treffen», sagte Präsident Andreas Schütz aus Eriswil am Schluss des Konzertabends. Hier könne man andere Gruppen singen hören und die Darbietungen vergleichen. «Und man trifft immer viele gute Leute.»Hans Käser>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch