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Die Führung verteidigt

handballWacker Thun

Diesmal wars einfach ein Sieg. Er bereichert das Punktekonto von Wacker Thun um zwei Zähler und sichert den Oberländern die Spitzenposition nach dem ersten Wochenende der Saison. Ein Galaauftritt, wie ihn Wacker Thun am Freitag gegen Suhr hingelegt hatte, war weder abrufbar noch vonnöten. Coach Martin Rubin sprach von einem «mühsamen Spiel gegen einen unangenehmen Gegner». Sein Team war in Basel stets vorne gelegen und siegte 28:24, ohne je gebangt zu haben. Die Partie dauerte mit rund zwei Stunden überdurchschnittlich lange; all die Unterbrechungen hatten dazu geführt. Die Mannschaft Martin Rubins ist damit nach Wunsch in die Spielzeit gestartet und hat mit Suhr und Basel zwei Teams geschlagen, deren Ansehen relativ niedrig ist. Für ein Team, das sich vermeintlich vorsehen muss, ist das nicht selbstverständlich. Begünstigt vom Spielplan Die Thuner profitieren dieser Tage von einem verhältnismässig einfachen Programm. Erst am 7.Oktober trifft Rubins Auswahl auf ein Team, das die letzte Spielzeit vor ihr abschloss. Da wird Wacker Thun in Winterthur gastieren und schon sechs Partien absolviert haben. Die Wahrscheinlichkeit, sich zu diesem Zeitpunkt in komfortabler Lage zu befinden, ist hoch angesichts jener Leistungen, mit welchen der Viertplatzierte der letzten Saison bislang aufgetreten ist. Gestern schuf sich Wacker Thun bald mal einen Vorsprung und gab den bis zuletzt nicht preis. Rubin bescheinigte seinem Team, «seriös» gedeckt zu haben, und sprach von einer guten Teamleistung. Sonderlob kriegten Torhüter Andreas Merz und Schütze Borna Franic. Die beiden waren schon am Freitag, beim Kantersieg gegen Suhr, mitentscheidend gewesen. Gefallen hat Rubin des Weiteren «die Abgeklärtheit, die das Team an den Tag legt». Am Samstag werden die Thuner Gossau empfangen. Rubin sagt: «Wir sind besser, und wenn wir jene Teams schlagen, die wir besiegen müssen, werden wir uns auch für die Finalrunde qualifizieren.» Er war auch schon pessimistischer.Adrian HornTelegramm Seite 26>

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