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Die Fasnacht ist ausgeklungen

LangenthalIn der Nacht auf Dienstag gaben die Guggen noch einmal richtig Gas. Nach dem Charivari und der Uslumpete gestern Abend war dann aber Schluss.

Einmal mehr prägte optimales Wetter die Langenthaler Fasnacht. Deshalb fand sie vor allem auf der Strasse statt. Das freute zwar die Wirte nicht, die Aktiven aber umso mehr. Markus Gfeller zieht als Ober der Langenthaler Fasnachtsgesellschaft (LFG) eine positive Bilanz. «Das Wetter ist entscheidend für die Stimmung, es war fantastisch.» Mit den Wirten und Schnitzelbankgruppen werde man die Neuerungen des diesjährigen Rundkurses noch besprechen. Nicht bewährt habe sich die Ausdehnung von 30 auf 40 Minuten für die einzelnen Auftritte. Gerne hätte man mehr Langenthaler Schnitzelbänke. Beim samstäglichen Guggenspektakel habe sich die zweite Bühne jetzt endgültig als gleichwertig etabliert. Innerhalb des nur mit Plakette zugänglichen Zentrums sei ihm kein einziger Vorfall zu Ohren gekommen, sagt Gfeller. Leider habe der Sicherheitsdienst bei der Gaudi-Bar in der Markthalle mehrfach einschreiten müssen. Bei Grossanlässen lasse sich so etwas offenbar kaum mehr vermeiden. Er vergleiche das mit Sportveranstaltungen, so der LFG-Ober. «Das waren mit Sicherheit keine Fasnächtler.» Gute Reaktionen habe er auf den Umzug erhalten. Zuschauer und Teilnehmer hätten es geschätzt, dass er diesmal ohne Staus sehr zügig vorangekommen sei. Ausserordentlich gut gefallen haben Markus Gfeller das vom Quodlibet organisierte Kinderzmorge und der Kinderumzug. Ihn stören die immer zahlreicher mitmarschierenden Guggen überhaupt nicht: «Schliesslich haben wir mit den Tönlifurzern nur eine richtige Nachwuchsgugge.» Die zweite Neuauflage des Kehrausballes im Bären bezeichnet Gfeller als vielversprechend: «Obwohl wir gleich alle anwesenden Masken prämieren konnten.» Kein Kunststück – es waren bloss zwei. Trotzdem wolle man dieses Brauchtum erhalten und fördern. Robert Grogg >

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