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Die Ethik verbietet beide Geschäftsmodelle

Abstimmung vom 29. November über die Initiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten» Schweizerinnen und Schweizer können darüber befinden, ob weiterhin Waffen und Munition in der Schweiz entwickelt und ins Ausland exportiert werden sollen. Tausende Arbeitsplätze sind davon abhängig. Folglich können wir wählen, ob wir Arbeitsplätze bei uns oder Menschenleben anderswo vernichten wollen. Wenn wir die Waffen nicht verkaufen, dann verkauft sie eben ein anderer. Die Dummheit der Welt können wir nicht ändern. So argumentieren sowohl Waffenhändler wie auch Drogendealer. Beide handeln im höchsten Grade unmoralisch und nehmen Tod und Krankheit der Menschen in Kauf. Warum aber die einen angesehene Geschäftsleute sind und die anderen Verbrecher, bleibt mir ein Rätsel. Die Ethik verbietet beide Geschäftsmodelle. Bernhard StöckliFaulensee Ressourcen verschleudert Die Ausfuhr von Waffen trägt zu schweren Menschenrechtsverletzungen bei, und sie beansprucht Ressourcen, die sowohl in der Schweiz als auch in den ärmsten Ländern für den zivilen Sektor fehlen. Der Profit aus Waffengeschäften untergräbt die schweizerische Entwicklungspolitik sowie den schweizerischen Einsatz in der Welt für Gerechtigkeit und Frieden. Militärische Waffen sind für das Töten bestimmt. Deshalb muss gefragt werden, wie viele Personen getötet werden dürfen, um in der Schweiz einen Arbeitsplatz zu retten? Die Quäker glauben an den zentralen, unschätzbaren und unverletzlichen Wert eines jeden Menschen. Diesen Wert zu respektieren und zu schützen liegt sowohl unserem spirituellen Leben als auch unserem Tun zu Grunde. Deshalb widersetzen wir uns einem Waffenexport. Johannes BircherSchreiber der Organisation der Quäker Meikirch >

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