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Die Aare ist versandet

Unterhalb der Blindlaui, 950 Meter über Meer: Im Mündungsbereich des Spreitgrabens in der Aare liegen riesige Felsbrocken meterhoch übereinander. Diese wurden durch die grossen Murgänge der vergangenen Tage vom Einzugsgebiet des Ritzlihorns (3263 m) ins Tal befördert. Weiter aareabwärts wird das Geschiebe immer kleiner, denn je leichter der Stein, desto weiter kann ihn die Strömung mitschwemmen. Im Achistein schliesslich, einen guten Kilometer oberhalb des Dorfzentrums Innertkirchen gelegen, nimmt das Gefälle der von den Grimselseen talwärts fliessenden Aare innerhalb weniger Hundert Meter markant ab. In diesem Bereich, und auch weiter unten in Richtung Dorf, haben sich inzwischen Unmengen Geröll und Sand abgelagert: Die Aare ist in Innertkirchen dadurch regelrecht verlandet. Der Innertkirchler Gemeindepräsident Walter Brog ist sich der drohenden Hochwassergefahr bewusst: «Das Problem wird mit dem Füllungsgrad der Speicherseen am Grimselpass noch zunehmen. Wenn es viel regnen sollte und sich die Seen füllen, dann haben wir hier unten im Dorf wirklich ein grosses Problem.» Aus diesem Grund hat sich Walter Brog bereits gestern Freitag mit der Schwellenkorporation und den Zuständigen des Wasserbauprojekts beraten: «Wir brauchen eine sofortige Lösung und eine mittelfristige. Und hier stellt sich erst mal die Frage, wohin mit all dem Schutt.» Anfang nächster Woche sollen laut Walter Brog diesbezüglich die ersten Gespräche mit Grundeigentümern geführt werden. bpm>

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