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Der Spielort 2012 ist noch offen

schloss spiele thunDie Schloss Spiele Thun werden 2012 «Romeo und Julia auf dem Dorfe», frei nach Gottfried Keller, aufführen. Wo gespielt wird, ist aber noch nicht klar. Im Gespräch ist unter anderem das ehemalige Gerichtsgebäude.

Nebst dem Vorstand fanden sich am Dienstagabend elf Mitglieder des Vereins Schloss Spiele Thun zur Hauptversammlung im Restaurant Freienhof ein. In ihrem Jahresbericht, der von den Anwesenden einstimmig genehmigt wurde, blickte Präsidentin Annemarie Voss auf ein sehr erfolgreiches Spieljahr zurück. Alle 22 Vorstellungen von «Tatort Thun – Dr Fall Fulehung» waren ausverkauft. Die Schloss Spiele erzielten mit dieser Produktion einen Gewinn von gut 16000 Franken, wie aus der Jahresrechnung 2010 ersichtlich wurde. Auch diese wurde ohne Gegenstimme angenommen. Pause in diesem Jahr Dieses Jahr werden die Schloss Spiele kein Stück auf die Bühne bringen. Man will die Spielpause aber nutzen, um die Homepage grafisch zu erneuern; und im September werden bereits die Castings für die Produktion des Folgejahres beginnen. Im August und September 2012 soll unter der Regie von Alexander Muheim «Romeo und Julia auf dem Dorfe» – frei nach Gottfried Keller – gespielt werden, wie die Präsidentin verriet. Den Text wird sie selber bearbeiten. «Wir hatten zunächst vorgesehen, das Stück vor der Stadtkirche aufzuführen», sagte Voss. Man sei jedoch zum Schluss gekommen, dass dieser Standort vor allem wegen der Kulisse nicht geeignet sei. Nun habe man den Spielplatz unterhalb des Gerichtsgebäudes beim Schloss im Visier. «Weil wir dort aber keine grosse Tribüne aufstellen könnten, sind auch noch andere Standorte im Gespräch.» Kritische Stimmen zu Budget Der Vorstand legte den Vereinsmitgliedern auch ein provisorisches Budget für die Produktion 2012 vor. Dieses sei jedoch noch mit Vorbehalt zu geniessen, da insbesondere der Spielort noch nicht feststeht und nicht klar ist, wie viele Sponsorengelder man zur Verfügung haben werde. «Insgesamt habe ich sehr eng budgetiert», sagte Voss. «Denn wenn wir wirklich unterhalb des Gerichtsgebäudes spielen, werden wir wegen der kleineren Tribüne nicht so viele Tickets verkaufen können.» Das Budget sieht deshalb vor, den Beteiligten wie Regisseur und Bühnenbildner eine Mindestgage zu bezahlen und sie, falls ein Gewinn resultieren sollte, daran zu beteiligen. Zahlreiche Vereinsmitglieder äusserten sich kritisch zur geplanten Aufteilung eines allfälligen Gewinns. Sie fanden, die für den Verein vorgesehenen acht Prozent des Gewinns seien zu wenig. «Wie es nach 2012 weitergehen wird, ist noch weitgehend unklar», sagte Voss. Das Planen sei schwierig, denn man wisse nicht, wann und wie weit der Umbau des Schlossbergareals vonstattengehen werde. Daher sei es gut möglich, dass die Schloss Spiele Thun im Jahr 2013 nochmals eine Spielpause einlegen. «Wir überlegen uns auch, wieder einmal ein Projekt auf dem Schiff zu realisieren.» Hierfür käme das Stück «Die Überfahrt» von Sutton Vane infrage, das vor einigen Jahren bereits mit grossem Erfolg auf dem Thunersee gespielt wurde. Man wolle sich aber nicht festlegen, sondern zuerst einen Regisseur suchen, um dann gemeinsam mit ihm ein Stück auszuwählen. Miriam Schildwww.schlossspielethun.ch>

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