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Der Mann für alle Bälle

FussballDürrenast hat gegen La Sarraz (2.Liga Inter) 1:0 gewonnen. Matchwinner war Goalie Nicola Wittwer.

Am Vorwochenende hatten Dürrenast (3:6 gegen Lerchenfeld) und La Sarraz (1:5 gegen Langnau) eine hohe Niederlage erlitten. Die Frage, die man sich vor diesem Aufeinandertreffen stellte, war, ob ähnlich viele Tore fallen würden? Bald zeigte sich das Gegenteil. La Sarraz, ein 2000-Seelen-Dorf an der Strecke Yverdon–Lausanne gelegen, erwies sich als eine technisch starke Mannschaft. Offenbar hatten die Waadtländer nach dem 1:5 auch das Abwehrverhalten geübt. Dürrenast brauchte nämlich 20 Minuten, bis man die erste Torchance herausspielen konnte. Sevgim Ibraimoski hatte sie. Sein Hinterhaltschuss aus rund 20 Metern verfehlte die hohe Torecke aber nur knapp. Wittwers Glanzparaden Bis zu diesem Zeitpunkt hätte es aber bereits 3:0 für den Gast heissen können. Dass die Dürrenästler nicht schon früh in Rücklage geraten waren, konnten sie ihrem Torhüter Nicola Wittwer verdanken. Der 22-Jährige ist nach dem Rücktritt von Patric Perret zur Nummer eins im Frey-Team avanciert. Dass diese Wahl des Trainers berechtigt ist, zeigte er in diesem Match mit rund einem Dutzend – zum Teil grossartigen – Abwehrparaden. Reaktionsschnelligkeit, Sprungkraft, Ballsicherheit und das ausgezeichnete Stellungsspiel zeichnen den jungen Goalie aus. Als Dürrenast in der 34.Minute den ersten Eckball treten konnte, waren alle gross gewachsenen Spieler im Strafraum anzutreffen. Einer von ihnen, der erst 16(!)-jährige Timo Touminen, wurde am hinteren Torpfosten von den Waadtländern «vergessen». Er war es dann auch, der den Ball mit dem Kopf hinter die Linie beförderte. Danach hielten die Thuner allen Angriffen stand, auch dank ihrem Goalie Wittwer. Erfolgreiches Comeback Nebst ihm strahlte auch ein anderer Dürrenästler: Steven Rüegg, leihweise von Thun U-21 zu Dürrenast gestossen, gab nach mehrmonatiger Abwesenheit (Hüftoperationen) ein gelungenes Comeback. «Ja, ich darf zufrieden sein», sagte der 21-Jährige. Er brauche noch Spielpraxis. «Danach aber will ich wieder angreifen und meine Karriere zum zweiten Mal starten», so Rüegg. Peter Voegeli>

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