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Der bisherige Direktor Gerald nowak

Verdienste Gerald Nowak (46) war der zweite Direktor des Hotels Eden nach Robert Gmür. Er führte das Haus seit Januar 2007. Warum er die Zusammenarbeit nicht fortsetzt, wird offiziell nicht kommuniziert. Beidseits wird ein Stillschweigeabkommen, dass man sich in gutem Einvernehmen trennte, eingehalten. In der Tat kommt der Abgang von Gerald Nowak für Aussenstehende sehr überraschend. Nowak hat in den über vier Jahren seines Wirkens einige positive Akzente gesetzt. Aufhorchen liess im November 2007 der Entscheid, dass das «Eden» nicht mehr als «Single»-Hotel, jedoch weiterhin als Unterkunft für Alleinreisende im Vierstern-Superior-Bereich positioniert werde. Hotel-Besitzerin Lisbeth Mathys, Verwaltungsrat und Direktion hatten sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, aus dem Hotel mit gehobenem Ambiente einen Ganzjahresbetrieb zu machen. Diesem Anspruch kam man mit der Realisierung eines Neuanbaus für ein Kongress- und Tagungszentrum mit Parkhaus, weiteren Umbauten sowie der Klassifikation als Wellness- und Seminarhotel hotelleriesuisse einen grossen Schritt näher. Nowak konnte dabei viel von seinem Know How einfliessen lassen – besonders die zahlreichen Schliessungen und Wiedereröffnungen bis zum Start des Tagungszentrums im März 2010 waren eine riesige Herausforderung. Er steigerte den Bekanntheitsgrad des «Eden» und der Destination Spiez massgeblich. Zum Beispiel brachte er sowohl eine SVP-Parteitagung mit dem damaligen Bundesrat Samuel Schmid als auch den Vizeweltmeister 2009, die kanadische Eishockey-Nationalmannschaft, ins «Eden». Nowaks Handschrift blieb nicht unerkannt: stark steigende Auslastung, beste Qualitätsbewertungen und Auszeichnungen wie «Top 50 Ferienhotels der Schweiz» (Bilanz) folgten. Für Gerald Nowak, den in Oberbayern geborenen Hotelier mit fundierter Schweizer Ausbildung und internationaler Erfahrung (er wirkte unter anderem im St. Regis in Washington DC, im Swissôtel in Peking und im Hilton in Frankfurt am Main) ist die berufliche Zukunft noch offen. «Meine professionelle und persönliche Leidenschaft ist das Wohl der Gäste», sagt Nowak. «Es gibt verschiedenste Möglichkeiten für mein zukünftiges berufliches Engagement im Tourismus. Meine Familie und ich fühlen uns hier in Spiez wohl – wir sind sehr gut ‹angekommen› und ich bin persönlich und beruflich sehr gut vernetzt.» sp>

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