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Das zweitbeste Ergebnis erzielt

Das Jahresergebnis 2009 der Schilthornbahn liegt zwar hinter dem Rekordjahr 2008 zurück, reiht

CEO Peter Feuz zeigte sich an der von 223 Aktionären besuchten Generalversammlung der Schilthornbahn AG vom Freitag im Sportzentrum Mürren zufrieden mit dem Jahresergebnis 2009: «Trotz Finanzkrise, Schweinegrippe und ungünstigen Wechselkursen konnte das zweitbeste Jahresergebnis erzielt werden.» Die Zahlen (siehe Kasten) liegen zwar hinter dem Rekordjahr 2008 zurück, übertreffen aber den Durchschnitt der letzten fünf Jahre durchwegs deutlich. Der Bilanzgewinn von rund 1,3 Millionen Franken erlaubt die Ausschüttung einer gleichbleibenden Dividende von 36 Franken pro Aktie (Nominalwert 300 Franken). Zwei neue Bahnen Am 4.Dezember 2009 konnten zwei neue Sesselbahnen eingeweiht werden. Einerseits die kuppelbare Vierersesselbahn Winteregg–Maulerhubel und andererseits die Zweiersesselbahn Allmiboden–Allmihubel (wir haben berichtet). «Die beiden Sesselbahnen erfüllten sowohl unsere Erwartungen wie auch diejenigen der Gäste», zeigte sich Peter Feuz zufrieden. Die Frequenzzunahme der neuen Sesselbahn Winteregg gegenüber der alten Anlage belief sich auf 35 Prozent oder 74413 beförderte Personen. Die Sesselbahn Allmiboden hievte 131000 Personen auf den Allmihubel. Dafür benützten 57000 Leute weniger in die Standseilbahn Mürren– Allmihubel. Aktienkapitalerhöhung An der GV 2009 war eine Aktienkapitalerhöhung um 1,5 auf 10,5 Millionen Franken beschlossen worden. Im Sommer 2009 wurden 5000 Namenaktien mit einem Nominalwert von 300 Franken und einem Ausgabepreis von 1200 Franken ausgegeben. «Der Schilthornbahn flossen neue Mittel in Höhe von 6 Millionen Franken zu», erläuterte Peter Feuz, «der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital stieg damit um 12,1 auf gute 53,5 Prozent.» Birg wird umgebaut Die Schilthornbahn investiert auch in diesem Jahr. Das Selbstbedienungsrestaurant Birg wird zu einer bedienten Gaststätte ausgebaut, und eine Aussenküche für die Terrasse wird installiert. Die Toilettenanlagen werden erneuert, und mit baulichen Massnahmen soll der Personenfluss entflechtet und verbessert werden. Die Baubewilligung traf gestern ein, von Juli bis Oktober wird gebaut werden. «Freuen Sie sich mit uns auf ein neues, pfiffiges Gastronomieangebot», machte Peter Feuz gluschtig. Durchzogener Start Die Schilthornbahn kann auf einen guten Winter zurückschauen, der Start in den Sommer verlief wegen des überdurchschnittlich schlechten Wetters eher verhalten. Bei der Luftseilbahn wurde bis am 16.Juni knapp über eine Million Sektionsfrequenzen gezählt, das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem gibt sich Peter Feuz «verhalten optimistisch». Der Buchungsstand entspreche etwa dem des Vorjahres. Die Zukunft von Mürren Anschaulich referierte Verwaltungsratspräsident Max Kopp zu Beginn der Versammlung zum Thema «Mürren – von armen und goldenen Zeiten». In die Zukunft blickend, ist für Max Kopp klar: «Das Potenzial von Mürren ist unverändert gross.» Von Bedeutung sei die ständige Verbesserung der Angebote. «Wichtig ist im Moment die Sanierung und Modernisierung des Sportzentrums», stellte Kopp fest. (Vergl. Meldung des Regierungsrates auf dieser Seite). Er kam auch auf die Schilthornbahn zu sprechen: «Sie hat entscheidend zur Wiederbelebung von Mürren beigetragen.» Max Kopps persönlicher Wunsch: «In Mürren darf es nicht einen Massen-Tourismus, sondern nur einen Qualitätstourismus geben.» Das sei eine Gratwanderung – aber diese müsse gelingen.Ueli Flück >

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