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Cinedolcevita zeigt sieben Filmperlen

thunSieben Filme bis im Juli: Das Seniorenkino Cinedolcevita startet am 15. Februar in Thun das erste Halbjahresprogramm 2011 mit

Sieben Filme bis im Juli, darunter zwei Komödien, ein Dokumentarfilm und zwei Kurzfilme: Jeden Monat lädt das Seniorenkino Cinedolcevita in Thun zum Filmnachmittag – in der Regel am dritten Dienstag im Monat, jeweils um 14.15 Uhr im Kino City. Das Angebot will ältere und jüngere Menschen ins Kino holen und ihnen ein massgeschneidertes Programm bieten. In Thun gibt es Cinedolcevita seit 2008. Pro Filmnachmittag werden im Durchschnitt 90 bis 100 Eintritte registriert. Das Seniorenkino wurde von Eva Furrer-Haller aus Biel ins Leben gerufen. Das Seniorenkino gibt es mittlerweile in Biel, Bern, Thun, Solothurn, Zofingen, Luzern, Uster und, wenn alles klappt, bald auch in Schaffhausen und in der Westschweiz. Die Seniorin ist die Geschäftsführerin des Vereins Cinedolcevita und stellt an den meisten Orten das Filmprogramm zusammen, bedient am jeweiligen Tag die Kasse und begrüsst die Kinofans. Auch ist Eva Furrer für die Kommunikation, das Marketing sowie die Pflege der Partnerschaften und Sponsoren zuständig. «Filme verbinden, vermitteln Informationen und lassen die Menschen in ganz verschiedene Welten eintauchen», begründet sie den Ursprung für ihre Idee von Cinedolcevita. Start am nächsten Dienstag In Thun startet das Programm für das erste Halbjahr am Dienstag, 15.Februar, mit einer Komödie. Wenn einer eine Reise tut, muss er vor allem in Kuba früh aufstehen. Ob alt, gebrechlich, blind, arbeitslos oder verliebt: Alle hoffen auf eine Sonderbehandlung. Doch als nach Stunden langen Wartens endlich ein Bus kommt, ist nur ein Platz frei. «Lista de espera» ist eine vergnügliche Filmperle, die durchaus als Parabel auf das ganze Land gesehen werden kann. Der Märzfilm ist «Broken Silence». Er erzählt die Geschichte über einen Kartäusermönch, der mit einer kranken Afroamerikanerin durch Indien reist. Mütter, Töchter und Erfinder Im April stehen zwei Schweizerfilme an: der Kurzfilm «Pas de deux» und der Dokufilm «Spagat». Margrit und Claudia Pfister thematisieren Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern mit unterschiedlichem Migrationshintergrund in der Pubertät. Im Mai wartet die belgische Komödie «Pauline et Paulette» auf. Im Juni wird der Schweizer Dialektfilm «Der Erfinder» gezeigt, im Juli «Au sud des nuages». Dieser Film handelt vom 70-jährigen, starrköpfigen Walliser Adrien, der auf seiner Alp König ist. Erst die Reise nach China lässt ihn zu seiner Empfindlichkeit stehen. Franziska StreunSeniorenkino (dienstags, 14.15 Uhr, Kino City): 15.2.: «Lista de espera», Komödie, Kuba/Mex./F/D/Sp 1999, OV/d/f; 15.3.: «Broken Silence», CH 1996, E/d/f UT; 19.4.: «Pas de deux», Kurzfilm, CH 2003, Dial./d, «Spagat», Dok., CH 2007, D/Dial.; 17.5.: «Pauline et Paulette», Komödie, Belgien 2001, OV/d/f; 21.6.: «Der Erfinder», CH 1980, Dialekt; 5.7.: «Au sud des nuages», CH 2003, F/d.>

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